150 Teilnehmer, 6 Runden, rund 100 Kilometer, Sommersonne und viel Sand – das war die ADAC Endurofahrt Zuverlässigkeitsfahrt 2018 in Pfungstadt.

Die ADAC-Enduro-Zuverlässigkeitsfahrt ist ausdrücklich auch für die nicht ganz so flinken Hobbyfahrer gedacht und in fünf Klassen unterteilt: Einsteiger, Sportfahrer, Klassik, Quads und Gespanne. Für die Sportfahrer galt es zwei Runden mehr zu absolvieren und ein paar Gemeinheiten zu meistern, die dem übrigen Feld auf der Strecke erspart blieben.

Die restlichen vier Klassen starteten unter den gleichen Bedingungen: Sechs runden mussten in einem vorgegebenen Zeitfenster befahren werden, wobei es jeweils noch ein paar Sonderprüfungen zu „bestehen“ galt: Slalom, Gleichmäßigkeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung.
Jede Prüfung wurde zwei mal durchfahren wobei man bei Gleichmäßigkeit und Slalom für die Zeitdifferenz der beiden Durchfahrten Strafpunkte kassierte und bei den Prüfungen Beschleunigung und Geschwindigkeit drückte Lahmarschigkeit die eigene Platzierung nach unten. 

Für eine Runde, welche ca. 17 Kilometer lang war, hatte man inklusive Sonderprüfungen 50 Minuten Zeit. Das Zeitfenster hat für die meisten von uns diesmal locker gereicht, um zwischen jeder Runde noch eine 15 Minuten Raucherpause einzulegen. 

Letztes Jahr hat mir die Veranstaltung schon gut gefallen. Dieses Mal fand ich sie großartigst. Lag vielleicht auch mit daran, dass ich vor kurzem zwei lange Tage im Sand verbracht und viel gelernt habe. Durch die lange Trockenheit in diesem Jahr und das traumhafte Sommerwetter bei der Veranstaltung war die Strecke dieses Jahr ungewöhnlich sandig, was nicht jedem gefallen muss. 
Trotzdem hatte ganz offensichtlich vom Sportfahrer bis zum Frischling jeder einen Heidenspaß. Und so ging es auch auf der Strecke, so weit ich das beurteilen kann, immer sehr fair und freundschaftlich und ohne nennenswerte Unfälle zu. 

Großen Respekt habe ich vor den ehrenamtlichen Veranstaltern vom MSC Pfungstadt und allen Helfern. Ein Enduro-Event für 150 Fahrer auf einer einmalig abgesteckten Feld- und Wiesenstrecke organisiert sich nicht von alleine. Hier war in meinen Augen alles perfekt: Essen, Preise, Strecke, Streckenposten, Durchführung – ich finde beim besten Willen nichts zu bemängeln. 

Besten Dank auch einmal mehr an den Endurostammtisch der Transalpfreunde. Immer wieder eine große Freude mit euch!

Hier noch ein Bilderbogen, den ich mir mit hoffentlich freundlicher Genehmigung von Walli, Christian Bauer und Valentin zusammen geklaubt habe.