In der HWP-Ranch suchen wir zu Ostern keine Eier, sondern – mal wieder – einen Fehler in der Elektrik.
War gut versteckt, aber ich hab ihn. Mission Accomplished. Ab zum TÜV.

Schon zwei mal dachte ich, die Vespa wäre wieder gesund. Doch dann traten immer wieder unerwartete Komplikationen auf.
Aber der Reihe nach:
Zuerst bekam der Roller nach über 10 Jahren Standzeit eine ausführliche Inspektion mit neuem Getriebeöl, neuer Zündkerze, Tankreinigung, neuem Benzinschlauch und Filter, neuem Luftfilter, Batterie, Reifen und so weiter und sofort.
Danach ging es auch schon auf die erste Probefahrt, bei der die PX unter Volllast immer absoff. Einmal abgestellt, verweigerte sie dann am Tag darauf den Dienst komplett.
Nach einigem Rätselraten stellte sich heraus, dass der neue Benzinschlauch etwas zu lang war und dadurch zu wenig Sprit den Weg in den Vergaser fand. Kein Treibstoff, kein Rengdengdeng. Klingt logisch.

 

Nächste Probefahrt: Top!
Super. So soll das sein. Zurück in der Ranch wurden dann alle Schrauben angezogen, die fehlenden Verkleidungsteile und Sturzbügel wieder montiert und – Überraschung: rien ne va plus.
Zündfunke war da, Sprit kam an, aber der Zweitakter wollte keinen Mucks von sich geben.
Nach nichtnüchterner gemeinsamer Reflektion der Geschehnisse im Proberaum blieben zwei Möglichkeiten: Fremdluft (unwahrscheinlich, da der Roller ja während der Probefahrt hervorragend lief) und Elektrik.
Komisch wohl, dass ich einen augenscheinlich hervorragenden Zündfunken hatte, aber da die Lampe mit den ganzen dahinter liegenden Kabelsalat zu den Dingen gehörte die ich erst nach der tadellosen Probefahrt wieder montierte, schien es einen Versuch wert.
Und tatsächlich fand sich hier nach einiger SucherEI der Fehler.

 

Aller guten Dinge sind drei und heute war nicht nur die Probefahrt tadellos, die Vespa blinkt, hupt und startet auch danach noch super.

Auf zum Atem TÜV!!