Ein Teil der Moppedbloggerfamily (Sabine, Marc, Ralf, Boris, Ernie) kam neulich für ein zweitägiges Trailtraining mit Elmar Heuer in Großheubach zusammen. Keiner von uns hatte eine rechte Vorstellung was uns dort erwarten würde.

Auf dem Gelände des MSC angekommen bekamen wir, nach der ein oder anderen Tasse Kaffee, zuerst eine Einweisung in die kleinen Honda Montesa (250ccm, 19PS, 73kg). Auffallend bei den speziellen Moppeds war, neben dem fehlenden Sattel, die ungewohnt empfindliche Gasannahme, die direkt auf das leiseste Zucken der Gashand reagiert.

Honda Montesa Fuhrpark

Auf die Einweisung folgte das Bekanntmachen mit den ungewohnten Motorrädern auf dem Parkplatz. Nachdem wir mit den Maschinen vertraut waren, das Langsamfahren gelernt und enge Kurven geübt hatten, ging es in den Steinbruch.

Zu Beginn bestand das Gelände aus einigen wenigen fahrbaren Wegen und viel Landschaft. Zum Schluss fanden wir auf dem selben Gelände nur hier und da ein wenig Natur zwischen vielen tollen Fahrspuren.

Erstaunlich, wie schnell die Lernkurve nach oben ging.
Hätte uns Elmar zu beginn des Trainings gezeigt, welche Trails wir am Ende fahren sollen, hätten wir uns wahrscheinlich freundlich bedankt und wären umgehend wieder nach Hause gefahren. Doch durch die guten Instruktionen verloren nach einigen kurzweiligen Übungen selbst die steileren Hänge schnell an Schrecken und wurden von allen mit einem Heidenspaß unter die Gummis genommen.
Die Übungen hatten nicht selten ein bisschen was von Traktor fahren: Langsam aber beständig bahnte sich die Honda ihren Weg durch das unwegsame Gelände. – Wenn einem nicht gerade ein Baum oder Busch in den Weg hüpfte. Was aber nur sehr selten vor kam. 😉

Da ist doch was im Busch...

Da ist doch was im Busch…

Da sich zwei Fahrer ein Motorrad teilten, bot das Training eine ausgewogene Mischung vom Fahren und Pausen, bei denen man sich erholen und neue Trails suchen und Begutachten konnte. Oder man nutzte die Zeit für ein entspanntes Tänzchen zwischendurch.

Freies Üben des Gelernten und geführte Touren wechselten sich durch den zweiten Tag hindurch ab. Elmar setzte bei jeder Tour noch einen drauf, ohne dabei zu überfordern. Das ein oder andere Mal musste ich wohl vor einer steilen Auf- oder Abfahrt tief Luft holen, aber mehr als Standgas mit gezielten kleinen Zuckungen der rechten Hand sind beim Trial meist gar nicht nötig, um sicher zu klettern. – Einen gesunden Gleichgewichtssinn vorausgesetzt.

Wir hatten in den beiden Tagen alle einen Heidenspaß und das wird vermutlich nicht das letzte Trialtraining bei Elmar gewesen sein. Die ein oder andere gebrauchte Trialmaschine steht außerdem bereits unter Beobachtung. 😉

Links:
Elmar Heuer
MSC Großheubach
Edigixxer | Trial-Training in Großheubach März 2014