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Almeria Pressevent 2015

Wenn Nolan und Vanucci kurz nach Silvester zur Markenparty nach Almeria laden, ist ein erstklassiger Saisonstart sicher. Mit einem ganzen Rudel netter Motorradjournalisten, Blogger und Forenbetreiber lassen sich die Abende an der Theke wunderbar aushalten und nicht zuletzt dank Bikepromotion bleiben unter der andalusischen Sonne keine Fahrerwünsche offen. – Außer vielleicht, dass der Event gerne doppelt so lange gehen dürfte. (mehr …)

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Mit Metzeler durch die Hölle – ein himmlisches Vergnügen

Metzeler Moto schickte Alexander (abgeschweift.de) und meine Wenigkeit in Kooperation mit Honda und dem Motorrad-Action-Team für zwei Tage in die Grüne Hölle um den neuen Roadtec Z8 Interact™ M/O ausgiebig testen zu können.

Als Trägermaterial für die Reifen diente mir eine Honda Hornet 600, Alexander bevorzugte eine Honda CB 1300. Zwei traumhafte Motorräder, wie wir finden.

Alltagsmopped, Testmopped, Alltagsmopped, Testmopped

Wir tauschten unsere Alteisen-Hondas morgens bei Honda in Offenbach gegen die beiden neuen Z8-Bereiften Moppeds und nachdem Alex glücklicherweise schnell wieder von der Idee abgekommen ist auf ein Quad umzusteigen, klemmten wir uns auf die Autobahn um uns auf der bevorstehenden 200km-Etappe mit den Maschinen vertraut zu machen und die Reifen einzufahren. Bei trockenem Wetter und wenig Verkehr gewöhnte ich mich schnell an die neue Leistung und die damit verbundene Stiernackenhaltung. Also: linke Spur und ab dafür.

Dann, auf einem Parkplatz:
„Herr Trölf, hier ist was komisch, wir sind in Köln.“
„Oh. Ja. Komisch.“
„Wir sind fast 100km zu weit gefahren“
„Hmmmm. – Äh, ja also, öhm, – klar, wir müssen doch die Reifen ordentlich einfahren….“

Also hieß es wieder umkehren und zurück. Peinlich, aber halb so schlimm. Mit den neuen Moppeds macht das ja Spaß und Zeit hatten wir auch noch mehr als genug.

Im Hotel angekommen wurden wir herzlich von Uwe Geyer, Leiter Trade & Consumer Marketing bei Metzeler und dem Motorrad-Action-Team mit Startnummern und Lautstärke-Transpondern empfangen.
Startnummern! Ich wurde langsam nervös. Kollege Pistonpin ging es wohl nicht anders, war doch unser gemeinsames Rennstrecken-Debut letztes Jahr nicht gerade von Ruhm und Erfolg gekrönt. Und nun stand uns eine der berüchtigsten und längsten Rennstrecken der Welt bevor: die Nordschleife am Nürburgring. Eine 20,8km lange Asphalt-Achterbahn mit 70 Kurvenkombinationen und satten 300 Meter Höhenunterschied.

Aus Erfahrung gingen wir erst mal auf Nummer sicher, dass unsere Einschätzung „touristisches Fahren“ für die Gruppeneinteilung berücksichtigt wurde, und wir nicht wieder fälschlicherweise in der Gruppe „sehr sportlich“ landen.

Am nächsten Morgen, zu einer Uhrzeit bei der mir nur höchst selten die Augen aufploppen, hieß es dann: rein in den Lederstrampler und raus in den Nebel.
Die vom Schräglagentraining runtergeschrubbten Knieschleifer lies ich allerdings wieder dezent in der Tasche verschwinden. Das hätte am Ende bloß einen falschen Eindruck vermittelt oder gar zur Lächerlichkeit geführt.

Am Fahrerlager formierten sich derweil schon die einzelnen Gruppen und wir positionierten uns wie vorgesehen zu dem Häufchen mit der Nummer vier.
Dort empfingen uns Nadja, unsere sympathische Instruktöse, und ausnahmslos nette Gruppenkollegen auf ihren Moppeds: einer Hayabusa, einer HP2 Supermoto und einer R 1200 S.
Ein buntes Feld, erschreckender Weise aber alle schon mit Ringerfahrung.

gleich geht's los...

Es folgten eine theoretische Einweisung und ein paar Lockerungsübungen, dann ging es zum Sektionstraining. Da die uns zugeteilte Sektion (Flugplatz) zu dieser Zeit aber leider noch neue Leitplanken bekam, waren die Grundfahrübungen eher theoretischer Natur und endeten in einem Mini-Erste-Hilfe-Kurs.

Doch dann hieß es: Ring frei für die erste Runde.
„Wir fahren jetzt langsam zurück und rollen gemütlich die Strecke ab. Ist ja auch teilweise noch nass…“
Jaja. Von wegen langsam. Das war schon deutlich schneller, als ich im Odenwald je gefahren bin. Ich erkannte aber auch schnell den Haken an der Geschichte: Ich musste mich von meinem Straßenmodus trennen:
1. Das ist eine Rennstrecke. Es gibt keinen Gegenverkehr, keine Traktoren und keine schwarzen SUVs mit überforderten Mammas hinter dem Steuer.
2. Nadja fährt nicht vorne, weil sie navigieren kann und die Karte hat, sondern weil sie den Ring auswendig kennt und perfekt beherrscht.
3. Schalten. – Als schaltfauler Eintopf- und Affentwin-Fahrer musste ich mich erst daran gewöhnen, dass die Hornet ständig nach Drehzahlen verlangt, bei denen meine eigenen Moppeds längst explodiert wären.
Gedacht, getan und siehe da: es funktionierte!
Dass wir Anfangs noch fünf, sechs mal von anderen Gruppen überholt wurden, störte mich wenig. Ich lernte in Ruhe meine Linie – und das Schalten – und merkte dabei kaum, dass Nadja in jeder Runde einen Zahn zulegte.

Das es mittlerweile schon ganz gut vorwärts ging, merkte ich erst daran, dass die vor mir fahrenden Gruppenkollegen den linken Blinker aktivierten und wir anfingen andere Gruppen zu überholen.
„Arriba, arriba! Ándale! Platz da, hier kommt der Trölf auf der Hornisse!“
Bis zum Mittag sind wir immerhin zur Klasse „sportliches Fahren“ aufgestiegen, aber trotzdem hätten sich die meisten anderen „Speedster“ in unserer Gruppe wohl noch ziemlich gelangweilt.
Kollege Dietmar war da auch so ein Phänomen. Immer wenn ich hoch angestrengt alles gab und dachte ich sei so schnell, dass niemals jemand an mir dran bleiben könnte, sah ich ihn im Rückspiegel so relaxed auf seiner Hayabusa hocken, als würde er sich gleich noch ’ne Kippe anstecken und neben mich fahren um ein Schwätzchen zu halten.
Es beruhigte mich ein klein wenig, dass sich herausstellte, dass er VLN-Langstreckenrennen fährt und schon zig-tausend Kilometer Ring-Erfahhrung hat. Wenn auch meist nur in einem Blechkäfig.

Ziemlich erschöpft und mit einer zufriedenstellenden 11 Minuten-Runde ging für uns der erste Ringtag zu Ende.

Am nächsten Morgen: strahlender Sonnenschein. Perfekt. Schnell noch Tanken und ab dafür.
Die morgendliche Einweisung verlief dank kaputter Lautsprecher kurz und knapp.
„Das wichtigste Körperteil beim Fahren ist die Unterlippe: Immer schön locker lassen“ und „Blickführung ist alles“.
Jawoll. Verstanden. Auf geht’s.

Zum Sektionstraining fanden wir uns diesmal in der Fuchsröhre wieder und legten diese dann noch mit einer anderen Gruppe mit dem Adenauer Forst zusammen. Ein recht interessantes und schnelles Teilstück der grünen Hölle.
Trotz ausgiebiger Einweisung und Besprechung der Kurvenkombinationen, war ich schockiert wie viel anstrengender es ist, ohne Instruktor durch diese Sektionen zu fahren. Wie schnell man sich doch an so ein vorausfahrendes „Zugpferd“ gewöhnen kann…

Aber für die darauffolgenden Rundenfahrten blieb uns der Instruktor ja glücklicherweise weiterhin erhalten. Und schon ging es wieder doppelt so schnell durch Fuchsröhre und Adenauer Forst – auch wenn das vermutlich wiederum gerade mal halb so schnell war, wie der King of the Ring Helmut Dähne durch dieses Teilstück fliegt.

Nach ein paar geschmeidigen Runden, war bei mir plötzlich die Luft raus. Ich kam einfach nicht mehr hinterher und traf auch keine Linie mehr. Also erst mal eine Runde aussetzen und Frühstücken. Wirkt ja manchmal doch wunder, so eine Nahrungsaufnahme.
Dann kam der Regen und mit ihm der Dauereinsatz für den Lumpensammler. Auf nasser Fahrbahn hatte das ein oder andere Mopped seine Endstation in stabiler Seitenlage im Grünen gefunden.

Manöverkritik mit Alexander, Heribert, Alexander und Instruktöse Nadja

Ich war nach dem Frühstück wieder fit und der Regen war mir egal. Erstaunlich, welches Vertrauen ich in kürzester Zeit in den Z8 entwickelt habe. Insbesondere im Nassen fühlte ich mich mit diesen Asphaltmagnetreifen wie von Schienen geführt. Aber auch erfahrene Moppedjockeys wie Helmut Dähne und Holger Aue testeten den neuen Touren-Reifen zum ersten mal auf der Rennstrecke und schwärmten von dem neuen Z8 Interact. Auch wenn letzterer zum Schluss doch ein ticken zu viel Vertrauen in die Reifen gesetzt hat. 😉

Von den Abflügen gewarnt, drosselte Nadja das Tempo und wir zuckelten relativ gemütlich dahin und hielten auch schon mal kurz an um ein verunfalltes Mopped aus einer Kurve zu schieben.
Ernsthafte Verletzungen gab es an den zwei Tagen meines Wissens übrigens nicht.

Nass und trocken wechselten sich im Verlauf des Tages noch einige male ab, aber das gehört zum Nürburgring ja auch irgendwie dazu.
Nach der Mittagspause schafften wir es dann tatsächlich noch, eine 10 Minuten-Runde herauszufahren. Ziel erreicht!
Bald darauf war das Spektakel leider auch schon wieder zu Ende. Glücklich und kaputt klemmten wir uns mit den Hondas wieder auf die Autobahn Richtung Rhein-Main.

Ein tolles Erlebnis!
Vielen Dank an Metzeler Moto & Ridexperience.de für die Einladung.

-> Der Reifen:
Verdienter Testsieger der Zeitschrift Motorrad und gerade auch im Regen der Hammer. Ich finde: ein idealer Sport-Tourenreifen.

-> Die Hornet:
Für mich als Renn- und Ringanfänger war es ein perfektes Mopped. Klein, leicht und äußerst gutmütig. Ich habe sie nur äußerst ungern wieder abgegeben.

-> Das Training:
Ring pur vom Motorrad-Action-Team:
Gefahren wird in kleinen Gruppen, je nach eigener Einschätzung des Fahrkönnens, und immer abwechselnd hinter dem Instruktor. Wir haben schätzungsweise 300km plus Sektionstraing in den zwei Tagen abgespult. Ein super Traing! Absolut Empfehlenswert.

Nordschleife #mns12

Gleich geht’s los. Die Tasche ist gepackt und die Routenplanung (siehe unten) steht. Auf Einladung von Metzeler Moto / Ridexperience bekommen Alexander und ich gleich über 100Honda-PS (Hornet & CB1300), ausgestattet mit bestmöglicher Haftungsgrundlage ( Metzeler Z8 Interact ), um in den nächsten Tagen ein paar hundert Kilometer durch die Grüne Hölle zu drehen.

Echtzeitgezwitscher gibt es auf Twitter unter dem Hashtag #mns12 (Metzeler NordSchleife 2012) und, wenn Zeit ist, unter den üblichen Kanälen auf Facebook (Metzeler DeutschlandErnie.Troelf, Honda).
Neben unseren persönlichen Eindrücken auf unseren Blogs und einer Zusammenfassung auf Twittiods wird auch Ridexperience von den zwei Chaoten in der Grünen Hölle berichten.

Auf geht’s!

Grafik: Wikipedia

Metzeler Werksbesichtigung 2011 #mbw11

Als Metzeler vor 14 Tagen ein Dutzend Blogger zur Werksbesichtigung in den Odenwald einlud, war die Freude groß. Schließlich sind solche Veranstaltungen auch immer ein kleines Klassentreffen der Grundschule Mopetenbloggerhausen.

Um so erfreulicher fand ich die Absicht von Metzeler, die Einladung nicht nur auf Vortrag und Werksbesichtigung zu beschränken, sondern dem ganzen noch einen geselligen Kegelabend voran zu stellen.
Wenn man mit einem Haufen netter Leute zusammen kommt, die man entweder nur vom lesen kennt, oder viel zu selten persönlich trifft, ist so ein Abend natürlich immer viel zu kurz. So bin ich, Jesus Trölf, vor lauter Reden schwingen und pflichtbewusster Entsorgung gekühlter Anisgetränke, auch gar nicht groß zum Kugelschieben gekommen. War aber egal. Mein Team war trotzdem einmal zweiter und beim zweiten Durchlauf war die Konkurrenz Vorletzter.

Freitags warteten dann, nach ausgiebigem Frühstück, einige aufschlauende und interessante Stunden im Metzeler-Werk auf uns.
Der Vormittag wurde von Reifen-Legende Helmut Dähne gestaltet, der einen tollen Vortrag über Beschaffenheit und Herstellung der unterschiedlichen Reifentypen hielt.
Dass ein Reifen nicht einfach nur ein rundes Stück Gummi ist, dürfte jedem klar sein. Und auch von Diagonal- und Radialreifen hat man vielleicht schon mal was gehört. Wie viel Hightech und Know how aber tatsächlich in der Geburt eines Reifens steckt ist wirklich phänomenal und höchst interessant. Das hätten die wenigsten von uns vermutet.
Ich bin jetzt auf jeden Fall ein Reifenfan. Jawoll.

Nach dem Mittagessen ging es dann zum praktischen Teil. Nein. Nicht zum Reifen Testen. Das hatten wir hier schon.
Diesmal schauten wir uns im Werk an, wie und wo die „Schlappen“ geschustert werden.
Zum Schluss blieben definitiv keine Fragen offen.
Eine gelungene Veranstaltung! Danke Metzeler!

P.S.: Zum Abschluss des Tages bewiesen Marc, Micha und Alex dann noch mal eben, dass man auch ohne Räder, Reifen und Motoren schnell sein kann:

Update: Hier der lesenswerte Artikel von LeFronc und hier seine Bildergalerie

Metzeler Interact Testtage 2011

Die Firma Metzeler hatte letztes Wochenende, neben ausgewählten Journalisten und Händlern, netterweise auch ein paar motorradfahrende Blogger und Twitterjunkies zu den Metzeler Interact Testtagen 2011 eingeladen.

Bei der Veranstaltung ging es darum, diverse neue Metzeler-Reifen auf verschiedenen Maschinen und dem entsprechend passenden Untergrund zu testen, ein paar Informationen über die Besonderheiten und Bauart der Reifen aus erster Hand zu erhalten und -hauptsächlich- um Spaß zu haben.

Angeboten wurden Fahrten auf der Luka-Rennstrecke unter der Leitung vom Team Moto Bike im Baden-Airpark, ein Offroad-Training auf einer nahegelegen Crosstrecke und geführte Ausfahrten über die kurvenreichen schwarzwälder Landstraßen.

Die meiste Beachtung unter den Teilnehmern fand ganz klar die Renstrecke. Kein Wunder also, dass genau hier nach kurzer Einweisung in den Tagesablauf der Spaß recht zügig beginnen sollte.

In der „Boxengasse“ standen ein paar Dutzend verschieden bereifter BMW S1000RR, HP-2 Sport und was weiß ich noch alles für 200PS-Mopeds für uns bereit. Gefahren wurde in drei Geschwindigkeitsgruppen. Ich war in der schnellsten Gruppe eingeteilt.
Schnell war ich aber nur bei einem: nämlich mich an der Rezeption in eine langsamere Gruppe versetzen zu lassen. So bekam ich ein Downgrade in die blaue, also die mittlere Gruppe. Aus irgendeinem Grund dachte das zuständige Fräulein Zuckerschnitte, ich wolle nur tiefstapeln, als ich auch dies Ablehnte und nach dem Grünen Aufkleber für die Blümchenpflückergruppe fragte. Ich fühlte mich geschmeichelt und beließ ich es dann auch bei Blau.
Dennoch blieben mir ein paar Restzweifel, ob ich als 34PS-Trommelbremsen-Fahrer ohne Rennstreckenerfahrung in dieser Gruppe werde mithalten können.

In dem ersten von drei möglichen Turns, galt Überholverbot. Ich war Anfangs im Umgang mit der Maschine, der engen Strecke und den gewaltigen Be- und Entschleunigungsmöglichkeiten kurzzeitig etwas gefordert und als ich merkte, dass ich den anderen in den Kurven im Weg stehe, wollte ich dann alles ganz besonders toll machen und konzentrierte mich so sehr auf’s Fahren, dass ich gar nicht mehr in Schwung kam. Es ist wie schon Lothar Schauer beim Wheely-Lehrgang öfter betonte:“nicht ständig über die Abläufe nachdenken, sondern machen“.
Egal. Verkackt, aber Spaß gehabt. Und es konnte das nächste Mal nur besser werden. – Auch da ich mir jetzt definitiv meinen grünen Blümchenpflücker-Aufkleber verdient hatte. Was nun auch das Mädel von der Anmeldung ohne Diskussionen einsah. Sie fuhr nämlich mit.

Bevor es aber zum nächsten Anlauf auf den Racetrack gehen sollte, fuhren wir „zur Entspannung“ auf die nahegelegene Crossstrecke. Dort warteten ein paar neue KTM 250er (mit zwei und vier Takten), eine 300er und eine 450er KTM und ein Instruktor auf uns.

Ich schnappte mir zuerst ein 4-Takt-Spielzeug. Damit ging es erst mal auf die Kinderstrecke um mit der Maschine und dem Untergrund warm zu werden. Dabei gab es ein paar gute Tips und Grundregeln vom Instruktor und schwuppdiewupp war ich schon pudelnass geschwitzt. Und hatte Blut geleckt.
Nicht zuletzt da unser Instruktor einen sehr guten Job gemacht hat, ging es recht schnell rüber auf die große Strecke. Tiefsand, Sprünge, Waschbrett…. alles da, was eine lustige EM-Crosssbahn ausmacht.

Da der alte Straßenfahrer Griesgram nach einem Ausflug in den Zaun und den Sand irgendwann aufgab und Frauke für die Cross-KTMs leider ein Stückchen zu kurz war, hatten Alexander und ich die Bahn schon bald für uns. Gelegentlich quetschte sich nur der Meister dazwischen um uns etwas vorzumachen. Ein Riesenspaß!
Im Vergleich zur Rennstrecke lernte ich hier schnell und Alexander ging es nicht anders. Obwohl schon völlig entkräftet, fuhren wir ein ums andere Mal wieder an der Ausfahrt vorbei um noch eine Runde zu drehen. Erst der Ruf zum Mittagessen konnte uns stoppen.
Ich musste nicht lange überlegen, um das Angebot vom Instruktor anzunehmen und den Landstraßen-Cruise am Mittag zugunsten weiterer Crossrunden sausen zu lassen. Obwohl ich untrainierter Sack schon zu diesem Zeitpunkt genau wusste, welch fieser Muskelkater mich sicherlich am nächsten Tag erwarten würde.

Nach einem ordentlichen Mittagessen schnappte ich mir dann eine der 250ccm Zwiebacksäge.
Räääängdengdengdengdeng – ich mag das. 🙂
Die Umstellung war gewöhnungsbedürftig. Der Zweitakter ist doch etwas bissiger. „Digitales Fahren“ wie Jörg passend bemerkte. Gas an oder Gas aus. Zwischendrin gibt’s da nicht viel.

Nicht zuletzt da das Crossen für mich kurzfristig einfacher und vor allem günstiger zu realisieren ist, als weitere Rennstreckenturns, werde ich die Ausübung dieses Sports sicherlich weiter verfolgen… 🙂

Nach dem zweiten Crossturn ging es, mitlerweile schon völlig ausgelaugt, direkt zum zweiten Rennstreckenturn. Diesmal mit Spezial-Anfängerbetreuung von Roxy im grünen Grüppchen.
Nach ein paar Runden hinter Roxy war die Anstrengung vom Crossen vergessen und meine Runden wurden flüssiger.
Auch wenn ich gewiss keinen Geschwindigkeitsrekord mehr aufgestellt hätte, wäre ich zu gerne noch ein, zwei Tage geblieben um die Kurvenangst abzulegen und den Dreh rauszubekommen. Aber der gelungene Testtag war leider schon zu Ende und für Alexander, Jochen, Ralf und mich ging es direkt weiter nach Niedereschach zum Touratec Travel Event bzw. der GS-Challenge (Bericht folgt). Glücklicherweise kann man ja auch so mal beim Team Moto Bike die Schulbank drücken, was ich bei Gelegenheit sicherlich noch mal in Anspruch nehmen werde.

An Reifen bin ich übrigens den Racetrack K3 auf der Rennstrecke und den 6 Days Extreme im Gelände gefahren. Beide Top. Aber ich habe bestimmt auch nur 15% ihres Leistungsvermögens ausgereitzt…

Aus der Blogrolle, bzw. der Timeline, waren mit von der Partie: Frauke (Fembike)Der Alte Griesgram, Clemens (Mojomag), Jochen (Moto1203), Alex (abgeschweift), Ralf (Schrägermeister), Jörg (BikeTourGermany) und natürlich Mr. Wheel (Metzeler RidExperience).

DANKE METZELER!