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endlich ein SMART

Eigentlich müssen meine Autos ja immer groß sein, die optimale Größe hat der VW-Bus! Aber den Wunsch nach so einem sinnlosen (im Sinne von Transport) Smart hege ich schon seit Jahren.

Eine günstige Gelegenheit hat uns zusammengebracht – echte 163 tkm – unglaublich!

Der Motor wurde offensichtlich schon mal gemacht (u.a. Ölwanne mit Ablass), mein Vorbesitzer war es sicherlich nicht ;o) Der Smart sieht innen und aussen recht gut aus, das Recyclingkonzept scheint erfolgreich zu sein, wahrscheinlich sind die wenigsten Teile 163 tkm gelaufen.

Da mich der Smart schon länger interessiert sind mir auch schon einige Schwachstellen bekannt – u.a. das Ölproblem im kleinen 600 cccm Triebwerk, zu wenig Öl ist besser als ein bisschen zu viel Öl!

Der Verkäufer hat den Smart nach Recherche in 8 Monaten ca. 20tkm bei 0 Inspektionen zurückgelegt und für den Verkauf Öl nach gekippt, natürlich zu viel!

Erste Herausforderung – Wie messe ich RICHTIG den Ölstand, gar nicht so einfach. Der Ölmessstab hat zwei Seiten, die einen unterschiedlichen Stand Anzeigen! Watt?

links 3/4 - rechts voll entspricht dem MAX Volumen

Der Motor hängt schief im Auto, der Messstab auch – also, die höhere Markierung zählt, auch wenn die andere Seite nur 3/4 anzeigt!

Nach dieser Erkenntnis habe ich ca. 350 ml Öl aus dem Motor geholt – der Turbo und die Ventile werden es mir hoffentlich danken!

Ich kann mir den Vergleich mit dem Käfer nicht verkneifen, der Smart scheint mir der zeitgemäße Nachfolger zu sein, überschaubare Technik und (austauschbare Module) Elektrik – Erste Suche nach Ersatzteilen ergab eine Reizüberflutung.

Startprobleme bei der ersten Ausfahrt wären nach einem Blick unter die Sonnenblende schneller gelöst gewesen!

Memo:

  • 163.200 km Übernahme
  • 163.414 km Ölwechsel + Filter

Ende der Diät – Rückfall – Honda Shadow VT600

Spontaner Einkauf

Rückblick der geistigen Argumentation, die dazu geführt hat:

  • würde jetzt gerne eine Runde fahren, mist,  SR antreten
  • ich könnt mir ja noch eine BSA holen
  • hach, so ein E-Starter ist schon nicht schlecht
  • hab gar keinen Chopper, doch die „AME-SR“
  • zu viele Baustellen
  • nur mal die Inserate anschauen
  • oh, schau da und gleich um die Ecke

Und so war es dann – angerufen, hingefahren (mit der SR500), Testfahrt, Preisvorstellung, Handschlag!

Nun besitze ich eine Honda Shadow, einen Soft- PopperChopper, FrauenHarley, … und ich find es SUPER

Ein paar kleine Änderungen empfand ich schon als notwendig:

  • Spiegel (1 Min.)
  • Tanklackierung (90 Min.)
  • Blinker (60 Min.)
  • Katzenauge (2 sec.)

Die Kiste hat einen unglaubliche Sound für „nur“ 600ccm, zieht gut durch und es funktioniert alles, kein Wartungstau, unverbastelt – draufsetzen, Knopf drücken und losgollern!

In Japan verhält sich der Beliebtheitstatus ähnlich wie bei der SR500 – Honda Shadow 600 = Honda Steed 400

Bei den Honda Testtagen 2010 konnten wir uns schon mal von den Qualitäten  Shadow überzeugen – der Unterschiedzu meiner 22 Jahre alten Shadow ist geringfügig, also wohl als Konzept gut genug um es über den gesamten Zeitraum mit wenig Änderungen weiterzuführen.

Memo Shadow bei Übernahme 40.400 km

BSA M20 Bestandsaufnahme

Da steht sie nun, die BSA „Beeza“ M20 – weiss garnicht wo ich anfangen soll – am schlimmsten sieht ja die „Transportgabel“ aus!

Typ: B.S.A WM20 (das „W“ kommt von der Verwendung = Baujahr)

BJ: 1945 (lt. Rahmennummer)

Hubraum: 500ccm (tatsächlich 570ccm)

Bestandsaufnahme:

1. Schritt – Motorcheck

Motoröl abgelassen und frisch eingefüllt, AMAL Vergaser gereinigt!
3x gekickt und tucktucktuck läuft wie ein Trecker, laut und langsam – sehr geil 😉

2. Schritt – Trapezgabel (Girder) zusammenpuzzeln

Also ehrlich, hatte ich mir einfacher vorgestellt – was für ein Aufwand die Gabelbrücke mit Feder und Gabel gleichzeitig einzubauen!

3. Schritt – Vorderrad einbauen

Vor dem Einbau erst mal die Bremse überholen, die Bremsplatte und Anbauteile von 4 Lagen Farbe befreit und wieder neu gestrichen, alles zusammenbauen und zwei Stunden Vorderrad einbauen!

Entweder drehte sich das Rad wunderbar, hatte aber zu viel Spiel oder es drehte sich nicht = Konische Lager, ein Geduldsspiel!

4. Schritt – Elektrik

geht net – Pause

Diese Sache mit dem Plus und Minus, Lichtmaschine, Wechselstrom, Gleichrichter, ….  macht mir immer wieder Kopfschmerzen!

Neuzugang BSA M20 oder Motorrad Diät 2_4_1

Ich muss abnehmen, zu viele Motorräder, zu wenig Zeit und der Wunsch nach einer Veränderung!

Ständig auf der unbewussten Suche nach einem neuen Motorrad, das schlechte Gewissen steht in der Halle – kein Platz, voll mit Baustellen, Reizüberflutung, ungenutztes Kapital, …

Selbsdiziplinierung ist angesagt = wie bescheisse ich mich selbst, so dass ich mir im Spiegel noch in die Augen sehen kann!?

Idee, der Motorrad-Diät = 2 4 1 Zwei für Eine

Das bedeutet, wenn ich ein neues Motorrad haben möchte, muss ich zwei Motorräder abgeben.

Wo kann ich also verlustfrei was abgeben, „verlustfrei“ bedeutet hier „mit gutem Gewissen“?

Einmal den aktuellen Stand durchzählen:

Nr. Krad Status 1. Gedanke
1. Helix angemeldet Alltagsgerät
2. BSA C15 angemeldet BSA sabber
3. SR500 CR angemeldet haha, never
4. DAX blau angemeldet überhaupt niemals nicht
5. BSA C15 II Bastelbude dirt, chop oder racer?
6. DAX rot guter Zustand nett, hübsch, Wertanlage
7. DAX zerlegt Bastelbude meine 1. DAX
8. SR500 AME Bastelbude geiler Tank, Chopper
9. A-Monkey nicht komplett Replika, nur für Garten

Was kann gehen:

  1. SR500 AME Chopper, ist zwar nett, würde ich auch gerne machen, aber das kann noch dauern, bin nicht heiss drauf!
  2. DAX rot, steht nur rum, hab ich mal original aufgebaut, bin auch paar Jahre mit rumgefahren, aber „meine“ DAX ist blau.
  3. China A-Monkey, quasi wertlos, aber nimmt keinen Platz weg, also nur psychische Notreserve.

Die Existenz einer BSA M20 ist mir schon seit Jahren bekannt, jedoch kam es nie soweit, sich mal anzunähern. Und plötzlich ging es Schlag auf Schlag! Holgonda und ich waren uns nach ganz kurzem hin und her einig – ich nehm die BSA und er nimmt die rote DAX in Zahlung = DEAL

Mein Gewissen ist somit erst mal rein – es sind nicht mehr Motorräder geworden, jedoch muss jetzt noch ein Krad gehen!

BSA C15 Ziel – BSA C15 II Start

Nachdem nun die Elektrik auch, oder überhaupt  wieder funktioniert, konnte ich mich auf meine erste große Ausfahrt mit der BSA C15 machen – 70km am Stück!

Hin und zurück entspricht das ungefähr der zurückgelegten Entfernung der letzten zwei Jahre ;o) und das mit zwei verschiedenen Motoren.

Nun hat sich auch ein gewisses Vertrauenaverhältnis  mit der kleinen, englischen Tussie aufgebaut, es werden noch mehr Kilometer dieses Jahr werden! Neuen TüV 😉 hat Sie auch!

Die zweite C15 wird so nebenbei auch immer wieder mal in Angriff genommen, größter Störfaktor bei dem zweiten Motor war die (normale) Inkontinenz! Die Undichte ist zwischen Motorgehäuse und dem Teildeckel Steuer- und Schaltseite (der Motor hat mehrere Schichten).

Nachdem ich am Anfang des Jahres mal damit begonnen hatte, den Motor zu zerlegen – größerer Aufwand mit verkrotzten und abgerissenen Zollschrauben – stand der Motor nun ohne Getriebe und Steuerseite in der Werkstatt, fast vergessen, aber bei jedem Blick darauf hatte ich ein schlechtes Gewissen.

Bevor ich die Einzelteile ordentlich an verschiedenen Orten verstaue und nachher die Teile nicht mehr zuordnen kann, baue ich den Motor doch einfach mal schnell wieder zusammen!

  1. Getriebepuzzle zusammensetzen
  2. Getriebe in das Gehäuse fummeln
  3. Zapfen mit dem Center verbinden (Geduld war die Lösung)
  4. Schaltmechanik kapieren und einbauen
  5. Gehäusedeckel Getriebe/Steuerseite einbauen (3x)
  6. einige Gewindegänge „metrisieren“

5. hat mich am längsten aufgehalten und Nerven gekostet. Jedes mal, nachdem der Deckel drauf war klapperte das Getriebe, dreimal hab ich die Prozedur wiederholt, Getriebe raus, wieder rein, Dichtungsmasse und Deckel drauf, immer wieder das gleiche Geräusch. Nach dem 3.x ist mir aufgefallen, dass das Getriebe von aussen noch mal mit einem Lager gekontert wird ;o)  Geräusch war sofort weg!

Memo an Moi – Primärantrieb Center nach Probefahrt festziehen

Ach ja, und die Zündung hab ich auch dabei zerstört, wollte den Fliehkraftregler abziehen und hab ihn dabei verbogen, ein leichter Hammerschlag hätte ausgereicht. Aber das war Glück im Unglück, auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz ist mir aufgefallen, das der Fliehkraftregler bei einer elektronischen Boyer Zündung auch ausgetauscht wird – Entspannung!

BSA – Lucas “King of darkness” #2

Die BSA muss zum TüV,  na dann mal los, alles mal checken:

  • Motor: läuft dank Mikuni Vergaser
  • Ölverlust: für eine britische Lady quasi trocken
  • Licht: brennt – sehr hell, zu HELL und dann wirds dunkler????

Spannung steigt beim öffnen des Gsers zufrieden bis auf 15V um danach bis auf 6V zu fallen – was ist denn da los?

Recherche in Foren: „litte Devil Zenerdiode“, die hatte ich letztes Jahr rausgeworfen, weggelassen, steht auch LUCAS drauf, kann ja nichts sein ;o)  Was macht das Ding überhaupt – leitet wohl die Überspannung ab!

Ich hab keine Ahnung von Elektrik, nur PLUS und MINUS und das ist hier auch noch verdreht, davon bekomme ich Kopfschmerzen!

OK, aber ab 15V wieder sinkende Spannungsabgabe könnte ja mit sowas wie „Überspannung“ zu tun haben – vll. ist diese „little Devil Zenediode“ doch notwendig! -> 30€ NEIN, das tut weh! Fast im gleichen Moment einen elektr. Regler gefunden, der auch diese Diode ersetzt, gleicher Preis – gleich gekauft!

Das neue Elektroteil (nicht von LUCAS) eingebaut und siehe da, die Spannung steigt wieder … weiter -> 29V =  F#€K, S€HEI$END&E€K, MISTIKACKI

Naja, woran hat es gelegen!? – An der Batterie, die war defekt UND das habe ich im vorherigen Blogeintrag zu diesem Thema vor einem halben Jahr schon mal rausgefunden –  Zitat moi 08/2010:

„die Batterie war an der Überspannung schuld – defekt!“


Jetzt hab ich die überflüssige Batterie von Herrn Trölfs SR500 (und ein Bauteil weniger von LUCAS)  in der BSA und alles ist gut.

Memo BSA: Meilen Stand 24.711 bei erster Ausfahrt 2011

Höhö, immerhin über 100km im letzten Jahr gefahren