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SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #4

Im April ist nicht viel passiert, Fender vorne und hinten angepasst, mehr Zeit mit britischen Baustellen verbracht!

Viel Arbeit habe ich in die Bremstechnik investiert.

So eine Scheibenbremsanlage ist garnicht so einfach instandzusetzen, vor allem wenn sie über Jahre mit Bremsflüssigkeit gefüllt im Ersatzteillager rumgelegen hat.

Bremsflüssigkeit liebt Wasser, findet Wasser sozusagen anziehend! Um die Mechanik von den Bremshebeln und wieder gangbar zu machen war viel Geduld und WD40 notwendig, von vier Stück konnte ich drei Armaturen wieder retten!

Hier ein nicht mehr zu rettendes Exemplar:

Die Hinterradbremse war bis auf den fehlenden Anschlag am Umlenkhebel unproblematisch, aber auch dieses Problem wurde gelöst.

Der Seitenständer hat mich eine Weile beschäftigt, durch die tiefere Lage der SR500 war der Ständer natürlich viel zu lang. Die erste Kürzung ca. 2cm brachte einen sehr wackeligen Erfolg, die weitere Kürzung um ca. 1cm  brachte einen wackeliges Ergebnis, die letzte Kürzung um ca. 2,5cm erschien als brauchbares Ergebnis! Allerdings kommt die letzte Modifikation in der Neigung des Ständers nach vorne erst richtig gut!

Teile montiert:

  • Fahrwerk Testaufbau
  • Fender hinten
  • Fender vorne
  • Lenker
  • Tank
  • Fußrastenanlage
  • Bremse vorne
  • Bremse hinten


Teile in Arbeit:

  • Sitzbank (geistige Vorbereitung)

Teile einbaufertig:

  • alles verbaut

Was mach ich jetzt, ignoriere ich weiterhin erfolgreich die Elektrik, oder wage ich mich dran!? Kann ja erst mal die Hardware (Lampe und Rücklicht) anpassen!

BSA B31 Lucas Lichtmaschine polarisieren

Um auch mal Nachts mit dem vollen Scheinwerferlicht der 6V Stromanlage fahren zu können, musste ich mich überwinden und die Elektrik der BSA überprüfen. Das habe ich sehr lange vor mir hergeschoben, aber nu musste ich mal ran!

Der Stromlaufplan ist recht minimal und „einfach“ nachzuvollziehen, da der Vorbesitzer einen elektrischen Regler verbaut hatte, hoffte ich dort den Fehler finden zu können – aber trotz des Kabelgewirrs war alles in Ordnung.

Recherche ergab, dass die alten LiMa´s mal gerne ihren Magnetismus verlieren, oder einfach so die Polarität umdrehen – WAS für Sch#i$$?

Naja, lässt sich wohl leicht wieder aufbauen, so ein Magnetismus, man muss nur den Pol „A“ von der LiMa mit dem Hotwire für eine Sekunde verbinden und dann ist die LiMa wieder polarisiert, manch Einer erklärt es aber mit dem Pol „F“ der Lima, was nun? Muss der Motor dabei laufen, muss die Restelektrik getrennt werden?? ganz einfach ist es bestimmt, wenn man eine Ahnung davon hat, hab ich aber nicht!

Ich habe mich dann für die „sichere“ Methode entschieden, LiMa ausbauen und als Motor laufen lassen – dafür „A“ und „F“ zusammegeschlossen und „+“ von der Batterie an das Lima-Gehäuse gesteckt und Minus an die beiden Pole „A“ und „F“, dann schnurrt die LiMa und „polarisiert“ sich (wie auch immer) von alleine!

SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #3

Ich befinde mich momentan in meinem „Fastenmonat“, eine selbstauferlegte Geiselung um meine Konsumgewohnheiten zu überdenken.

Naja, weiterhin ist Reduzierung des Bestandes angesagt – „Diät“ – und ein weiterer Kanditat für dieses Vorhaben soll/ist der Yamaha SR500 Chopper.

Aus diesem Grund ging es nun auch endlich mal wieder einen Schritt voran, das große Vorhaben den Rahmen in „MegaGlitterChremeWeiss“ zu lackieren musste der verkaufsfreundlicheren Farbe „banales schwarz“ weichen.

Auf das Vorderrad wurde bereits im Januar ein Reifen gezogen, allerdings haben wir den Reifen falsch rum montiert – es war kalt und das Hirn war gefroren! Also nochmal die Montiereisen gezückt und diese undankbare Tätigkeit, mitten in der Nacht leicht überhopft vollzogen! Bei der Gelegenheit (ich war wach und motiviert) wurde auch noch die gammelige Felge mit Hammerit beglückt.

Unterdessen ging mir die Arbeit aus und ich habe ein weiteres Longboard zusammengebaut, ein „Brett“ mit gaaaaanz wenig flex – die ganze Nacht stand ich übrigens auf einem Brett, das wiederum auf einem Holzscheit lag und ständig ausbalanciert werden wollte – war gar nicht so einfach – einmal hat es mich auch ordentlich hingefratzt 😉

Für die weitere Planung wurde das Fahrwerk zusammengebaut – Bodenfreiheit passt, Hinterrad passt in die Schwinge –  jetzt befasse ich mich mit den Anbauteilen.

Teile montiert:

  • Fahrwerk Testaufbau

Teile in Arbeit:

  • Fender hinten

Teile einbaufertig:

  • Fussrastenträger
  • Riser

Projekt Longboard – kalte Finger – Holz ist warm

Es ist zu kalt für Metall, ganz ehrlich!
Ich würde ja gerne am Moped schrauben , aber meine Finger greifen lieber zu der kalten Flasche Bier, als zum Alteisen!

Nachdem wir nun mehrfach bei diversen Zusammentreffen das Thema LONGBOARD angesprochen und verplant haben war es mal an der Zeit tätig zu werden!

Holz ist im Winter handschmeicheliger als Metall – Lange überlegen, im WWW stöbern und so weiter bringen nur Reizüberfutung mit unschlüssiger Zeitverzögerung – also handeln um nicht weiter zu verzögern!

„Ich bau mir ein Longboard selbst“, an diese Aussage konnte ich mich nach der letzten Party erinnern, bzw. wurde von @Pistonpin daran erinnert!

Auf in den Baumarkt, zwei Platten Multiplex 6,5mm Birke gekauft und umgehend mit Holzleim und etwas Druck zusammengeleimt, ein Concave von 15mm sollte dabei rauskommen.

Das Concave hat sich nach den  ersten Fahrten auf etwa 5mm reduziert, das liegt am zusammenleimen, beim nächsten Board muss ich schneller sein 😉

Ganz billige einfache 130mm Skateboardachsen mit 52mm Wheels sollten zum testen reichen.

Gesamtlänge ca. 98cm, Achsabstand ca.80 cm, viel flex

Board noch mit Bootslack wetterfest gemacht und nun kann Anita auch mal beim Gassi gehen rennen!

Das Longboard war in effektiv 2 Stunden Bauzeit fertig.

Die Gesamtkosten liegen bei 8€ Holz und  15€ für Trucks und Wheels mit Schrauben

Fahreigenschaften sind in Ordnung für den Preis – die Wheels sind definitiv zu klein, bei rauhen Straßenbelag schlafen die Füsse ein und die Achsen erfüllen ihren Zweck!

Nächstes Board bekommt ordentliche Achsen >150mm und Wheels >70mm

Es werden vermutlich noch zwei unterschiedliche Boards folgen, die Achsen für ein Gassi-Surf-Board liegen schon bereit – Anderson Surf-/Pump Trucks

BSA B31 – flashback – 20 Jahre später

Nach meinen ersten beiden Motorrädern (SR500) musste unbedingt mein damaliges Traummotorrad angeschaft werden, eine BSA mit einem Zylinder, OHV Steuerung, pre Unit und  am besten eine mit Plungerrahmen – dieses Motorrad (eine B31 BJ ´52) wurde auch gefunden und für einen Anfänger-, Lehrgeldpreis gekauft. Die ganzen Blechteile hatte ich dort gelassen, brauch ich eh nicht – „abspecken“, „weg mit dem unnötigen Scheiss“, „Gewicht reduzieren“!

Geholt wurde das Motorrad im Januar 1992, zusammen mit Supereisi und Flexi auf den Weg zu Niederländischen Grenze, laut Flexis Erinnerung haben wir wohl auch noch den L300 Bus von Supereisis Eltern schieben müssen, weil der Sprit ausging – war wohl auf dem Rückweg, kann mich nur noch daran erinnern, dass ich die ganze Rückfahrt über auf der BSA gesessen habe, weil wir als unerfahrerne, naive und selbstüberschätzende Motorrad-Punk-Rocker natürlich keine Spanngurte oder sowas dabei hatten!

Und nu, warum der Gedanke an die Vergangenheit!?

Die B31 (später kam noch eine M33 dazu) wurde 2002 aus Platz-, Zeit- und Geldgründen wieder verkauft und hinterlies eine tiefe Wunde, ein nicht fertig gewordener Traum quälte mich seitdem – übrigens dachte ich damals: „ach weg damit, wenn ich mal über vierzig bin kauf mich einfach wieder eine!“

Und nun war es soweit, genau zwanzig Jahre später, Januar 2012, nach einer schlaflosen Nacht erneut eine Fahrt mit Supereisi (war äusserst spontan, sorry 2 Flexi) und ich habe wieder eine B31 – diesmal sogar mit komplett mit allen Blechteilen, fahrbereit und zugelassen – der kleine Defekt im Lucas Lichtmaschinensystem mindert die Freude nicht!

Memo Tachostand bei Übernahme 35.248 mi

Fahrzeugbestand Jahreswechsel 2011/2012

Nr. Krad Status 1. Gedanke bzw. todo 2012
1 Helix angemeldet     km 44.474
Alltagsgerät
2 BSA C15 angemeldet mgl. Opfer Bestandsreduz. ?
3 SR500 CR angemeldet TüV fällig
4 DAX blau angemeldet     km 27.826
Gabel überholen
5 BSA C15 II Bastelbude siehe C15 I
6 DAX zerlegt Bastelbude kein Aktivität 2012 geplant
7 SR500 AME Bastelbude in Arbeit
8 BSA M20
fahrbereit TüV anvisiert 2012
9 Shadow angemeldet     km 41.400 Alltagsgerät – Ölwechsel

Neues Jahr, mal schaun wie sich der Bestand ändert – eine Reduzierung wäre bis zum Jahresende  wünschenswert, eine Zunahme im akt. Kalenderjahr ist nicht ausgeschlossen, solange es zum Jahresende wieder <=neun sind 😉

Memo km siehe oben