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Smart Turbolader – Der Tritt ins Leere

600 ccm bringen ohne Turbolader so ca. 30% Leistung – ist nicht viel, oder!?

Es ist ein blödes Gefühl, wenn sich der Druck auf das Gaspedal nicht in Motorleistung umwandelt, was ist da los? Der Smart fährt, rollt, kriecht, bleibt hoffentlich nicht stehen, läuft der Motor noch?

Als ich die Schnellstraße verlassen hatte und mich mit dem erwähnten massiven Leistungsverlust nach Hause schleppte, begann die geistige Schadensanalyse – Turbo ist weg – das Problem kannte ich von meinem VW T3 1,6 TD.

Nach (oberflächlich) optischer und haptischer Kontrolle der Wege und Komponenten (Schläuche, Anschlüsse, Sensoren, Risse, Mechanik, …)  rund um den Turbolader konnte ich keinen Mangel festellen.
Schade eigentlich, hätte mich über einen offensichtlichen Fehler gefreut, aber nichts zu finden!

Für mich ist der Smart ein moderner Käfer, inkl. der modernen Elektrik, Elektronik, oder wie sich die nicht nachvollziehbaren Funktionen in den kleinen schwarzen Bauteilen auch immer nennt.

Und da ist nun auch Lösungsansatz zu suchen. Ein Besuch im SmartCenter hätte (ich war nicht dort!) höchstwahrscheinlich laut Diagnosecomputer einen defekten Turbo als Ursache – Kosten alleine nur für den Turbo ca. 600€!

Im WWW bin ich dann über die Smart-Roadster-Bibel gestolpert – anderes Auto, gleicher Motor – und meine Verzweiflung fing an zu weichen. Dort wird über ein Notlaufprogramm berichtet , welchses aktiviert wird wenn die Steuerelektronik Werte ausserhalb der programmierten Toleranzen erhält.

Meine Gedankenschritte:

  1. Notlaufprogramm = Programm
  2. wie beende ich ein Programm, das zum Beispiel abgestürzt ist oder sich aufgehängt hat??
  3. – RESET – Ich mach den verdammten Computer aus
  4. und hoffe das Prog ist nach dem Neustart nicht mehr aktiv 🙂

Also, Batterie abgeklemmt, bis 10  zählen und wieder anklemmen = Turbo pfeift wieder!

Natürlich weiss ich jetzt nicht warum der Turbo auf die Idee kam sich abzuschalten, hoffe mal es war aus einer Laune raus!

Memo: 169.050km

 

 

SR500 Cafe Racer 2J4 #6

Nachdem ich dem 2J4 Cafe Racer das Herz und die Lunge rausgerissen habe, steht sie doch etwas verloren da, fast total zerlegt!

Ein anderer Motor muss her, der bisherige Motor soll seinen Dienst im 2J4 Chopper verrichten! Die Atemwege werden befreit und paar Kleinigkeiten kann ich bei der Gelegenheit auch richten.

Die meiste Zeit verbringe ich momentan damit das Fahrwerk vom Strassen- und Öldreckgemisch zu befreien – Bremsenreiniger und Schraubenzieher als Putzmittel.

SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #5 – zurück in der Werkstatt

Das Sommerloch ist vorbei!

Seit Mitte Juni habe ich das schöne Wetter für muskelbetriebene Aktivitäten genutzt, die motorbetriebenen Zweiräder wurden nur minimal berücksichtigt.

Wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit die heimischen, kurvigen Landstraßen von den umliegenden PS-Dilettanten überschwemmt werden, auch eine gesündere Alternative 🙂

Nun denn, weiter geht es mit dem Projekt,  jetzt ist wieder ein viertel Jahr vergangen in dem nicht viel passiert ist!

Sitzbank:

Holzbrett als Grundlage, Schaumstoff (Matratze) und Kunstlederbezug – fertig!

1. Schritt:  Brett von unten anzeichnen und aussägen.
2. Schritt: Schaumstoff schneiden (alte Matratze oder Isomatten)
3. Schritt: Bezug nähen, drüber und antackern.

Soweit der Plan, allerdings ergaben sich paar Komplikationen:

Wie mache ich die Grundplatte fest? – Lösung hinten einhaken und vorne festschrauben!

 

Anstehende Tätigkeiten bevor die große Kälte kommt und die Motivation vertreibt!

Motor einbauen und zum laufen bringen!

 

Hierfür wird der bereits auf Tauglichkeit getestete Motor von der  SR500 Racer gespendet, die  wiederum erhält einen neuen Motor zum testen!

 

BSA B31 Lucas Magneto hat die Arbeit wieder aufgenommen

Nachdem der Magneto nun schon fast zwei Wochen wieder im Haus ist, habe ich auch mal die Muse und Zeit gefunden das ganze Gerödel wieder zusammenzubauen!

  • Zündmagnet Lucas M01

Magnet rein und Lichtmaschine drauf, Zündung nach Augenmass eingestellt, bin ja immerhin Nichtraucher und habe kein „Zigarettenpapier“ zur Hand!

Notwendige Kicks (mit Schlappen)  < 10

Die Beeza lebt wieder! Voller Funkenflug im Gange, komplette Verbrennung!

Durch die Komplettüberholung inkl. neuer Lagerung des Lucas M01 Magneten hat sich das bisher „eingelaufene“ Team Magnet- und Steuerritzel etwas auseinandergelebt und muss sich wohl erst wieder einlaufen.

Nach einer kleinen Testrunde erschien eine erneute und peniblere Zündeinstellung notwendig. Klassisches Meßverfahren mit Meßstab senkrecht zum Kolben erwies sich als die beste Einstellungsmethode. 11mm vor OT bei voller Frühzündung!

Weiterer Optimierungsbedarf scheint mir nun in der Spritaufbereitung zu liegen, oben rum ist es bissl dünn und ruckelig.

Zu dem „Brightspark Magnetos – EasyCap“ Umbau kann ich nichts sagen, sieht jedoch easy aus, den mal auszutauschen, falls er sich in Ampere auflöst

  • Elektrik

Da ich die Zeit während der Magnetüberholung zur Überarbeitung der Elektrik nutzen wollte hatte ich diese auseineinandergrupft und natürlich die Überarbeitung auf „morgen“ geschoben und somit eine nicht funktionstüchtige Fahrzeugelektrik rumbaumeln.

Batterie-Fake-Gehäuse lässt genug Platz für den 6V Bleigelakku und einen Haufen Kabel, an das Gehäuse wird der elektronische Regler verbaut und der Hauptschalter, sieht jetzt auch viel aufgeräumter aus!

Bei den Steckverbindungen greife ich wieder zu den bewährten Goldkontaktsteckern aus meinem Modellbaufundus, die hatten mir auch bei der C15 sehr geholfen.

Und nun der Klassiker: Minus kommt an Plus, Plus kommt an den Rahmen, ABER auf der Batterie steht Plus und das stromführende Kabel wollte unbedingt dahin! Ergo, die gewählte Sicherung war zu groß, Kabel verschmort!

  • BSA C15

Ach ja, die zwei BSA C15 mussten kurz nach der B31 weichen, damit ich meinen Diätplan einhalten kann

Und nun, tja nun ist die BSA  M20 dran!


Mofa im Haus

Mofarennen, lieber aktiv mittendrin und voll dabei, als nur am Rand stehen!

Voraussetzung = Mofa

Eine Vespa Piaggio SUPER-Bravo lief mir, bei dem Gedanken an ein Mofarennen, in der Bucht über den Weg und wurde spontan (wegen der geländetauglichen Optik) ersteigert.

Der Motor läuft, Schaltung ist nicht vorhanden – 1 Gang Automatik, was immer das auch bedeutet – zieht null und ist ziemlich verbastelt.

Erste Arbeiten waren der Austausch des Gaszuges und reinigen der Gemischaufbereitung, diese wurde mit ein paar richtigen Bohrlöchern und einer größeren Düse optimiert.

Motor hört sich jetzt besser an, aber Anzug ist immer noch gegen null.

Weiterer Optimierungsbedarf an:

  • Fliehkraftkupplung rutscht durch – Federn oder Beläge
  • größere Riemenscheibe hinten – Kraft zählt, nicht Vmax

p.s. das Mofa wird nicht zum „Bestand“ gezählt, da es sich um ein reines Sportgerät handelt (und ein stinkiger Zweitakter ist!)

 

EDIT 08.09.21012  –  Mofa wurde verkauft – taugt nicht zum Rennen, sowie ein Mangel an Zeit, Geld und Unterstützungsleistung

BSA B31 Lucas Magneto hat die Arbeit eingestellt

Am 1. Mai wollte ich eine kleine Tour mit der B31 machen, nach 3 Meilen gab es paar Fehlzündungen und dann das AUS, nichts geht mehr!

Mein Verdacht lag bei der Zündkerze, allerdings bin ich etwas „pannenverwöhnt“ und ich hatte noch nicht mal Werkzeug dabei 😉

Also, Motorrad schieben, war ja auch tolles Wetter, die Sonne hat gelacht und ich habe geschwitzt – ganz schön schwer so ne englische Oma!

In der Werkstatt angekommen wurde gleich (nach einem kühlen Bier) losgeschraubt und Zündkerzen zusammengesucht – keine neue Zündkerze  im Haus, aber ein Haufen alter Kerzen.

Kicken, Kerze schaun, zündet, einbauen, kicken, nichts – das Spiel wurde ca. 50 bis 100 mal wiederholt – nichts, keine Reaktion, auch nicht mit Starthilfe – Vergaser ist in Ordnung und die Zündkerze nass – seltsam!

Zündkerzenstecker mit „Funkenanzeige“ rausgekramt, der Kerzenstecker funkt, aber die Kerze nicht – hahahaha, erwischt, der Zündmagnet ist es – „zu schwach er ist“ (Joda)!

Und wieder mal ein Tritt von LUCAS in meinen funktionsverwöhnten BOSCH Arsch

Was nun? Recherche im WWW, Austauschgerät ab 600€ – uaaaah – Umbau auf elektronische Zündung eines MO1 Magneten ist unwesentlich günstiger (und weitere Umbauten notwendig)! Zündfunke noch da, aber zu schwach, evtl. nur Kondensator (in der Spule) defekt – günstigste Variante!

Also, schauen wir mal – erst mal den Magdyno MO1 ausbauen!

NICHT ohne Spezialwerkzeug, passender Abzieher ist leider nicht vorhanden – bestellt, geliefert und im Bruchteil einer Sekunde abgezogen!

Nun ist der Magnet ausgebaut und ich komm nicht weiter (ich will nicht), soll das ein Profi machen!

Zündmagnet wurde zum Instandsetzen und umbauen nach Österreich geschickt. Nach Rückmeldung von Histo-Tech befindet sich der Magneto noch im Originalzustand und es sind einige Teile mehr verschlissen. Der finanzielle Aufwand befindet sich genau in der Mitte zwischen Austauschgerät und „nur“ Kondensator tauschen – also, Augen zu durch, dafür dann die nächsten 50 Jahre Ruhe!