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VW Käfer – Winterfit II

Die Instandsetzung meiner Winterrattezog sich doch über Monate dahin, es war nicht die Masse an Sanierungsbedarf sondern eher die Lust tätig zu werden!

Ratte steht hier für die Optik, nicht die für die Technik – daher auch der Aufwand!

Mai – 5 Stunden – Angefangen wurde gleich nach dem Saisonwechsel mit dem Zerlegen, zerlegt und ein bisschen angefangen im Rost zu stochern.

Juni – 10 Stunden –  Ein weitere Anfall von Aktivität entfernte die weggerosteten Schweller und die dazugehörigen Rostnester.

Juli – 15 Stunden – Das schlechte Gewissen kam hoch, die linke Seite (aus Fahrersicht) wurde in Angriff genommen – Meister Supereisi hatte mir paar Seitenteile gebogen, die Bodengruppe, bzw. Schweller waren schon vorhanden, viel geflext, geschrubbt und geschweisst – erfolgreich im Juli noch linke Seite fertiggestellt.

August – 15 Stunden –  die andere Seite entsprechend schneller und  erfolgreicher (Erfahrungsvorteil) komplett Instandgesetzt! Hier ist mir unter anderem aufgefallen, dass ich auf der anderen Seite die Muttern für die Trittbleche vergessen habe! Zusätzlich wurden sämtliche endeckten Rostlöcher zugeschweisst.

September – 0 Stunden – Kein Bock

Oktober – 10 Stunden – PANIK, der Käfer steht entrostet, geschweisst und grundiert ZERLEGT im Hof! Innen die Bodenbleche gereinigt und ausgebessert und mit Hammerit versiegelt, Unterboden gestrichen (nur die Schweller ;o) und alles wieder zusammengebaut – letzter Handgriff am 31.10. war die Scheinwerfer mit H4 Birnen (Biluxfassung) auszustatten!

Memo:  Kilometerstand 53.440

Wintersaison – VW Käfer

Was für ein Stress – ABER ich hab es geschafft, pünktlich zum 1.11. den Käfer auf die Straße zu kriegen!

20091101kaeferDie Instandsetzungsdetails kommen noch nach – sogar die Heizung funzt jetzt richtig!

UND, Käfer heizen ist soooooo geill  ;o)

BSA C15 – Motortausch – Der ELEKTRIKHASSER BLOG

Nach einer weiteren kleinen  „Tour“, ca. 20 km im Juni hat mir u.a. der Ölverlust, der klappernde Auslasskipphebel, der undichte Tank und die herumfliegenden Schrauben (THX an Ernie fürs einsammeln) die Entscheidung zum Motortausch leichtgemacht!

Wie gesagt, das war im Juni – Motor ausbauen alleine war schon problematisch. Der Motor war so festgeklemmt,  so dass ich ihn nur mit dem Wagenheber und entsprechendem Gegengewicht aus dem Rahmen pressen konnte – aber geschafft – und erst mal Ruhepause für die BSA.

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Nach ein oder zwei Wochen Pause konnte ich mich aufraffen den 5 Jahre jüngeren Motor aus der zweiten C15 Baujahr 1963 einzusetzen.

Die Fertigungstoleranzen sind damals so erheblich gewesen, unglaublich – die Motoraufnahmen mussten vorne und hinten um 1 bis 2 Millimeter reduziert werden (am Motor) und die untere Aufnahme ist um 4mm versetzt und am Motor 6mm zu gering (besser als zu viel 😉 – Anstatt einer 8mm Halteschraube kam nun eine 6mm Schraube mit beherzten Hammerschlägen zum Einsatz! Diese Fertigungstoleranzen gab es wahrscheinlich zu diesen Zeiten bei BMW nicht!

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Das war wohl ende Juni gewesen, die kleinen Änderungen wie Kupplung und Zündung waren nicht so störend.

ABER was mich zeitlich zurückgeworfen hat ist die Schei#*  ELEKTRIK – Zündung JA, Strom NEIN und warum??

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Laut Handbuch und Internet ganz einfach, die 3 farblich markierten Kabel in der richtigen Zusammensetzung verbinden – der 58´er Motor ist schon auf 12V umgerüstet, an sich kein Problem, man muss nur 2 von den 3 Kabeln zusammenschließen, ABER welche Kabel, beim 63´er Motor kommen 3 schwarze Kabel raus 🙁

PAUSE – Elektrikfrust!

In der letzten Woche habe  ich mich mal mit Muse hingesetzt und irgendwelche Ströme gemessen, so dass ich nun die einzelnen Kabel zuordnen kann. Angeschlossen ist noch nichts, darüber muss ich erst nochmal nachdenken!

Bonanzarad – Teichfahrt 2009

Hurra, endlich mal wieder eine kleine Bonanzaradausfahrt!

Die 5. Teichfahrt mit 5 Bonanzas und das auch noch am 22. August.

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Eine schöne Strecke zum Teich, ca. 15km durch Wald und Wiese.

Musik gab es dort auch, und Bier!

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Höhepunkte gab es nur auf der Rückfahrt, wie immer!

Die Rückfahrt ist der eigentliche Grund um auf das Konzert am Steinbrücker Teich zu fahren – immer wieder eine Überraschung.

Unfälle waren unspektakulär, paar Umfaller und eine misteriöse Verschmelzung von Evil I´s und meinem Victoria – das Vorderrad hat sich in der Tretkurbel verfangen, ohne Unfall.

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Nach ein paar Kilometer war auch schon Herr Trölf verschwunden, der den vereinbarten Weg mit allen erhofften Freuden alleine fuhr – der Rest kam, warum auch immer in Darmstadt raus und fuhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück!

VW Käfer – die andere Seite

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Hurra, es ist vollbracht, die rechte Seite ist fertig – der Käfer ist nun gewendet und die linke Seite kommt dran!

„rechte Seite“: Ersetzt wurde der Schweller, Unterseite und Seite – Blech wurde vom Vorgänger an den Rahmen geschweisst, das zu entfernen hat die meiste Zeit beansprucht! Diverse ander Löcher und Rostnester wurden auch entfernt!

Schweller sind am Häuschen und können bei „Bedarf“ wieder vom Chassie geschraubt werden – hab die Vorgängersünden nach besten Möglichkeiten beseitigt!

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Bei der Instandsetzung der  anderen Seite (die linke = Beifahrerseite) gibt es auch paar mehr Infos, man lernt ja dazu!

UND es ist extrem geil mit dem nackten Käfer auf einer Bierkiste sitzend rumzufahren!