Tagged: 2J4

SR500 Cafe Racer 2J4 #6

Nachdem ich dem 2J4 Cafe Racer das Herz und die Lunge rausgerissen habe, steht sie doch etwas verloren da, fast total zerlegt!

Ein anderer Motor muss her, der bisherige Motor soll seinen Dienst im 2J4 Chopper verrichten! Die Atemwege werden befreit und paar Kleinigkeiten kann ich bei der Gelegenheit auch richten.

Die meiste Zeit verbringe ich momentan damit das Fahrwerk vom Strassen- und Öldreckgemisch zu befreien – Bremsenreiniger und Schraubenzieher als Putzmittel.

SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #5 – zurück in der Werkstatt

Das Sommerloch ist vorbei!

Seit Mitte Juni habe ich das schöne Wetter für muskelbetriebene Aktivitäten genutzt, die motorbetriebenen Zweiräder wurden nur minimal berücksichtigt.

Wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit die heimischen, kurvigen Landstraßen von den umliegenden PS-Dilettanten überschwemmt werden, auch eine gesündere Alternative 🙂

Nun denn, weiter geht es mit dem Projekt,  jetzt ist wieder ein viertel Jahr vergangen in dem nicht viel passiert ist!

Sitzbank:

Holzbrett als Grundlage, Schaumstoff (Matratze) und Kunstlederbezug – fertig!

1. Schritt:  Brett von unten anzeichnen und aussägen.
2. Schritt: Schaumstoff schneiden (alte Matratze oder Isomatten)
3. Schritt: Bezug nähen, drüber und antackern.

Soweit der Plan, allerdings ergaben sich paar Komplikationen:

Wie mache ich die Grundplatte fest? – Lösung hinten einhaken und vorne festschrauben!

 

Anstehende Tätigkeiten bevor die große Kälte kommt und die Motivation vertreibt!

Motor einbauen und zum laufen bringen!

 

Hierfür wird der bereits auf Tauglichkeit getestete Motor von der  SR500 Racer gespendet, die  wiederum erhält einen neuen Motor zum testen!

 

SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #4

Im April ist nicht viel passiert, Fender vorne und hinten angepasst, mehr Zeit mit britischen Baustellen verbracht!

Viel Arbeit habe ich in die Bremstechnik investiert.

So eine Scheibenbremsanlage ist garnicht so einfach instandzusetzen, vor allem wenn sie über Jahre mit Bremsflüssigkeit gefüllt im Ersatzteillager rumgelegen hat.

Bremsflüssigkeit liebt Wasser, findet Wasser sozusagen anziehend! Um die Mechanik von den Bremshebeln und wieder gangbar zu machen war viel Geduld und WD40 notwendig, von vier Stück konnte ich drei Armaturen wieder retten!

Hier ein nicht mehr zu rettendes Exemplar:

Die Hinterradbremse war bis auf den fehlenden Anschlag am Umlenkhebel unproblematisch, aber auch dieses Problem wurde gelöst.

Der Seitenständer hat mich eine Weile beschäftigt, durch die tiefere Lage der SR500 war der Ständer natürlich viel zu lang. Die erste Kürzung ca. 2cm brachte einen sehr wackeligen Erfolg, die weitere Kürzung um ca. 1cm  brachte einen wackeliges Ergebnis, die letzte Kürzung um ca. 2,5cm erschien als brauchbares Ergebnis! Allerdings kommt die letzte Modifikation in der Neigung des Ständers nach vorne erst richtig gut!

Teile montiert:

  • Fahrwerk Testaufbau
  • Fender hinten
  • Fender vorne
  • Lenker
  • Tank
  • Fußrastenanlage
  • Bremse vorne
  • Bremse hinten


Teile in Arbeit:

  • Sitzbank (geistige Vorbereitung)

Teile einbaufertig:

  • alles verbaut

Was mach ich jetzt, ignoriere ich weiterhin erfolgreich die Elektrik, oder wage ich mich dran!? Kann ja erst mal die Hardware (Lampe und Rücklicht) anpassen!

SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #3

Ich befinde mich momentan in meinem „Fastenmonat“, eine selbstauferlegte Geiselung um meine Konsumgewohnheiten zu überdenken.

Naja, weiterhin ist Reduzierung des Bestandes angesagt – „Diät“ – und ein weiterer Kanditat für dieses Vorhaben soll/ist der Yamaha SR500 Chopper.

Aus diesem Grund ging es nun auch endlich mal wieder einen Schritt voran, das große Vorhaben den Rahmen in „MegaGlitterChremeWeiss“ zu lackieren musste der verkaufsfreundlicheren Farbe „banales schwarz“ weichen.

Auf das Vorderrad wurde bereits im Januar ein Reifen gezogen, allerdings haben wir den Reifen falsch rum montiert – es war kalt und das Hirn war gefroren! Also nochmal die Montiereisen gezückt und diese undankbare Tätigkeit, mitten in der Nacht leicht überhopft vollzogen! Bei der Gelegenheit (ich war wach und motiviert) wurde auch noch die gammelige Felge mit Hammerit beglückt.

Unterdessen ging mir die Arbeit aus und ich habe ein weiteres Longboard zusammengebaut, ein „Brett“ mit gaaaaanz wenig flex – die ganze Nacht stand ich übrigens auf einem Brett, das wiederum auf einem Holzscheit lag und ständig ausbalanciert werden wollte – war gar nicht so einfach – einmal hat es mich auch ordentlich hingefratzt 😉

Für die weitere Planung wurde das Fahrwerk zusammengebaut – Bodenfreiheit passt, Hinterrad passt in die Schwinge –  jetzt befasse ich mich mit den Anbauteilen.

Teile montiert:

  • Fahrwerk Testaufbau

Teile in Arbeit:

  • Fender hinten

Teile einbaufertig:

  • Fussrastenträger
  • Riser

SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #2

Der Rahmen wurde vom Meister in Sekundenbruchteilen von der verkorksten Ölablassschraube befreit – mit einem Hammerschlag! Wieder in der Werkstatt angekommen ging es weiter mit dem Anschleifen des Rahmens, schleifen hier in der Ecke, schleifen da in der Ecke, ….

Das Lackieren des Rahmens habe ich nach einem missglückten Streich-, Rollversuch erst mal auf das Frühjahr verschoben – das Ergebnis sieht richtig übel aus, ich war den Tränen nahe!

Zwischendurch mal zur Ablenkung paar andere Teile in die Hand genommen, geputzt und untypischerweise poliert – wird ein paar Chromstellen an dem Chopper geben!

Irgendwann ist mir mal aufgefallen, dass der Umwandler den Chrom angreift, zwar nur ein bisschen, aber vielleicht genug um eine ordentliche Haftung für den Lack zu erreichen. Testobjekt hierfür ist der Fussrastenträger, der wurde mehrmals mit Rostumwandler eingepinselt und anschließend mit Hammerschlaglack angepinselt!

Teile in Arbeit:

  • Rahmen
  • XS-Schwinge

Teile einbaufertig:

  • Hinterradfelge ist schwarz gestrichen
  • Federbeine aufpoliert
  • untere Gabelbrücke
  • Fussrastenträger

Werde mich wohl erst jetzt erst mal dem Motor widmen.

SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #1

Kistenweise SR500 Ersatzteile stehen im Lager rum, die müssen weg! Allerdings ist da auch noch ein 79´er Rahmen dabei und paar andere nette Teile 😉

Bau ich nun doch endlich mal den Chopper zusammen, bevor man mir nur eine große Klappe und mangelnde Umsetzung vorwerfen kann!

Ausschlaggebend für den Aufbau des SR500 Chopper ist die ungemein große Ansammlung von „könnt ich ja noch mal brauchen Ersatzteilhortung“! Währen des Aufbaus werden die dann nicht mehr benötigten Teile veräussert um eine „aus 3 mach 1 Kiste“ Taktik umzusetzen.

Ein angemessenes Ziel in Zeit und Motivation ist die anstehende 35 Jahre SR500 Feier in Buldern, Mitte 2013 – also ca. 18 Monate Zeit, das sollte stressfrei klappen 😉

Womit soll ich anfangen und wie soll das Ergebnis aussehen beschäftigt mich schon seit mehrern Tagen, bzw. Wochen, um dem ein Ende zu machen hab ich einfach angefangen!

Hinterrad

ein 16 Zoll Hinterrad mit AME Felge. HR sieht noch gut aus KBT (KettenBlattTräger) prima, Reifen mit viel Profil und ohne Risse (sicher Knüppelhart und kurvenunfreundlich)

Optik, angegammelter Chrom – neue Optik, schwarze Felge – ToDo ausspeichen und pulvern lassen? „sicher, sicher“ NICHT – Die Nippel abkleben, Pinsel gezückt und Grundierung aufgestrichen.

Das ging dann doch recht flott und im Arbeitsübereifer hab ich gleich noch bisschen angefangen den …

Rahmen

… anzuschleifen und sämtliche Anbauteile zu entfernen – bis zu der Ölablassschraube, die mir nicht entgegen kommen will, Feuer und Kraft haben nicht geholfen, der Kopf ist rund und zwei Finger hab ich mir auch gequetscht – da ist jetzt Meisterarbeit angesagt, hab den Rahmen Supereisi gebracht – der macht dat!