Winterpause für die Shadow VT600

vor ca.  10 Wochen hab ich mir die Honda Shadow zugelegt und es nicht bereut, gegen meinen damals gesetzten Vorsatz (Diät) verstoßen zu haben.

Der kleine 600ccm V2 macht einen Riesenspass, super Durchzug und phänomenaler Sound – ist ein Chopper zum gemütlich geradeaus zu bollern und ohne überhöhte Kurvengeschwindigkeit mal mit den  Fussrasten die Straße zu küssen. UND nicht zu vergessen, dieser tolle Knopf, da drückt man drauf und die Karre läuft, kann man sogar den Helm bei auflassen 😉

Da ich bei der VT600 das Nummernschild übernehmen konnte, habe ich es direkt bei einer Saisonzulassung belassen 3/10 – Gestern war Ende 10 und so musste ich noch mal raus um den Tank und die 1.000 km vollzumachen, 38km hatten mir gefehlt, die hab ich auch auf den Kilometer genau getroffen 😉

  • Memo Shadow bei Ende Saison 2011: 41.400 km
    Blinkerschalter überprüfen
    ÖL+Filter bestellen

Die letzten paar hundert Meter kam mir der 1/2 jährliche VW-Fahrzeugwechsel wieder in den Sinn – T2 mit Sommerreifen rein, Käfer mit Winterreifen auf die Straße!

Metzeler Werksbesichtigung 2011 #mbw11

Als Metzeler vor 14 Tagen ein Dutzend Blogger zur Werksbesichtigung in den Odenwald einlud, war die Freude groß. Schließlich sind solche Veranstaltungen auch immer ein kleines Klassentreffen der Grundschule Mopetenbloggerhausen.

Um so erfreulicher fand ich die Absicht von Metzeler, die Einladung nicht nur auf Vortrag und Werksbesichtigung zu beschränken, sondern dem ganzen noch einen geselligen Kegelabend voran zu stellen.
Wenn man mit einem Haufen netter Leute zusammen kommt, die man entweder nur vom lesen kennt, oder viel zu selten persönlich trifft, ist so ein Abend natürlich immer viel zu kurz. So bin ich, Jesus Trölf, vor lauter Reden schwingen und pflichtbewusster Entsorgung gekühlter Anisgetränke, auch gar nicht groß zum Kugelschieben gekommen. War aber egal. Mein Team war trotzdem einmal zweiter und beim zweiten Durchlauf war die Konkurrenz Vorletzter.

Freitags warteten dann, nach ausgiebigem Frühstück, einige aufschlauende und interessante Stunden im Metzeler-Werk auf uns.
Der Vormittag wurde von Reifen-Legende Helmut Dähne gestaltet, der einen tollen Vortrag über Beschaffenheit und Herstellung der unterschiedlichen Reifentypen hielt.
Dass ein Reifen nicht einfach nur ein rundes Stück Gummi ist, dürfte jedem klar sein. Und auch von Diagonal- und Radialreifen hat man vielleicht schon mal was gehört. Wie viel Hightech und Know how aber tatsächlich in der Geburt eines Reifens steckt ist wirklich phänomenal und höchst interessant. Das hätten die wenigsten von uns vermutet.
Ich bin jetzt auf jeden Fall ein Reifenfan. Jawoll.

Nach dem Mittagessen ging es dann zum praktischen Teil. Nein. Nicht zum Reifen Testen. Das hatten wir hier schon.
Diesmal schauten wir uns im Werk an, wie und wo die „Schlappen“ geschustert werden.
Zum Schluss blieben definitiv keine Fragen offen.
Eine gelungene Veranstaltung! Danke Metzeler!

P.S.: Zum Abschluss des Tages bewiesen Marc, Micha und Alex dann noch mal eben, dass man auch ohne Räder, Reifen und Motoren schnell sein kann:

Update: Hier der lesenswerte Artikel von LeFronc und hier seine Bildergalerie

Veterama 2011

Dieses Jahr mal wieder mit viel Sturm und ein wenig Regen!

Ein Lob hier an dieser Stelle für Gregor und seine phänomenalen Whiskey-Steaks 🙂

Von einem Klogang brachten Andi und Gregor ein Stück Erinnerung an unsere ersten Veteramas im letzten Jahrtausend mit – eine (zwei) Suzuki TS50 – am Samstag wieder verkauft ;o)

Rückblick auf unsere ersten Veterama Abenteuer 1998 die Höllensusi gekauft und 2000 wieder verkauft – für die TS50 hatten wir damals als Ersatz die Fantic geholt, die auf dieser Veterama 2011 wieder verkauft wurde (ungefahren). Hach ja, und die todesmutigen Sprünge über die C-Kadett Motorhaube, …

Und damit das Lager nicht zu leer wird und ich mich langweile weil mir die Baustellen ausgehen, habe ich mir was zum basteln mitgenommen, einen BSA WM20 und B31 Motor

Veterama 1998 – 1999 – 2000

paar alte Erinnerungen ausgraben Veteramen – Quelle

Veterama 1998 / 1999

Jedes Jahr ein Erlebnis!

Unsere fantastische HöllenSuzukie – mehr Power wäre zuviel für uns – wir laufen schon auf volldampf, wenn wir uns auf dieses Ding setzen!

Einen Sturz später hau rein! überlebt Funfaktor I Hasehern Funfaktor II Evil Ihrisch Killerblick Evil Gregor Jetzt geht´s los voll dabei wer cool ist - muß auch cool aussehen Suzi - der Schrecken der Stände Du mich auch! Suicide Gang flieg suzuki flieg

Veterama 2000

Jedes Jahr wieder ein Erlebnis!

Diese Jahr stand im Zeichen des Fahrrades, welches wir vor 20 (zwansich) Jahren auf den Sperrmüll gestellt haben!!!

wir haben uns von einem Freund(in) getrennt – aber Erstaz gefunden!

die wahre Macht coolses Design Hell - yeah! er hat uns dier Suzi abgeschwätzt blabla . haut ab! Fuhrpark alt! bla! JAAAAAA! Schumi ist ein Schwuli! ohne Worte! bonanza boyz wird fortgesetzt! die Neue, das ist sie!!

endlich ein SMART

Eigentlich müssen meine Autos ja immer groß sein, die optimale Größe hat der VW-Bus! Aber den Wunsch nach so einem sinnlosen (im Sinne von Transport) Smart hege ich schon seit Jahren.

Eine günstige Gelegenheit hat uns zusammengebracht – echte 163 tkm – unglaublich!

Der Motor wurde offensichtlich schon mal gemacht (u.a. Ölwanne mit Ablass), mein Vorbesitzer war es sicherlich nicht ;o) Der Smart sieht innen und aussen recht gut aus, das Recyclingkonzept scheint erfolgreich zu sein, wahrscheinlich sind die wenigsten Teile 163 tkm gelaufen.

Da mich der Smart schon länger interessiert sind mir auch schon einige Schwachstellen bekannt – u.a. das Ölproblem im kleinen 600 cccm Triebwerk, zu wenig Öl ist besser als ein bisschen zu viel Öl!

Der Verkäufer hat den Smart nach Recherche in 8 Monaten ca. 20tkm bei 0 Inspektionen zurückgelegt und für den Verkauf Öl nach gekippt, natürlich zu viel!

Erste Herausforderung – Wie messe ich RICHTIG den Ölstand, gar nicht so einfach. Der Ölmessstab hat zwei Seiten, die einen unterschiedlichen Stand Anzeigen! Watt?

links 3/4 - rechts voll entspricht dem MAX Volumen

Der Motor hängt schief im Auto, der Messstab auch – also, die höhere Markierung zählt, auch wenn die andere Seite nur 3/4 anzeigt!

Nach dieser Erkenntnis habe ich ca. 350 ml Öl aus dem Motor geholt – der Turbo und die Ventile werden es mir hoffentlich danken!

Ich kann mir den Vergleich mit dem Käfer nicht verkneifen, der Smart scheint mir der zeitgemäße Nachfolger zu sein, überschaubare Technik und (austauschbare Module) Elektrik – Erste Suche nach Ersatzteilen ergab eine Reizüberflutung.

Startprobleme bei der ersten Ausfahrt wären nach einem Blick unter die Sonnenblende schneller gelöst gewesen!

Memo:

  • 163.200 km Übernahme
  • 163.414 km Ölwechsel + Filter

Ende der Diät – Rückfall – Honda Shadow VT600

Spontaner Einkauf

Rückblick der geistigen Argumentation, die dazu geführt hat:

  • würde jetzt gerne eine Runde fahren, mist,  SR antreten
  • ich könnt mir ja noch eine BSA holen
  • hach, so ein E-Starter ist schon nicht schlecht
  • hab gar keinen Chopper, doch die „AME-SR“
  • zu viele Baustellen
  • nur mal die Inserate anschauen
  • oh, schau da und gleich um die Ecke

Und so war es dann – angerufen, hingefahren (mit der SR500), Testfahrt, Preisvorstellung, Handschlag!

Nun besitze ich eine Honda Shadow, einen Soft- PopperChopper, FrauenHarley, … und ich find es SUPER

Ein paar kleine Änderungen empfand ich schon als notwendig:

  • Spiegel (1 Min.)
  • Tanklackierung (90 Min.)
  • Blinker (60 Min.)
  • Katzenauge (2 sec.)

Die Kiste hat einen unglaubliche Sound für „nur“ 600ccm, zieht gut durch und es funktioniert alles, kein Wartungstau, unverbastelt – draufsetzen, Knopf drücken und losgollern!

In Japan verhält sich der Beliebtheitstatus ähnlich wie bei der SR500 – Honda Shadow 600 = Honda Steed 400

Bei den Honda Testtagen 2010 konnten wir uns schon mal von den Qualitäten  Shadow überzeugen – der Unterschiedzu meiner 22 Jahre alten Shadow ist geringfügig, also wohl als Konzept gut genug um es über den gesamten Zeitraum mit wenig Änderungen weiterzuführen.

Memo Shadow bei Übernahme 40.400 km