Baja300

Die Husky ist noch lange nicht fertig, ich war noch kein einziges mal auf der Endurostrecke, und meine Fitness ist so ziemlich auf dem Tiefpunkt. Doch das kann mich alles nicht davon abhalten, zusammen mit dem alten Griesgram999, einen Startplatz für die größte nichtkommerzielle Offroad-Motorsport-Veranstaltung in Deutschland, die Baja300 Mitteldeutschland, zu buchen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiß was ich da tue, aber ich freu mich wie Bolle.
Möglich macht das alles Tina Meier, die uns zwei Buben netterweise in ihr Dirtgirls Rallye Team aufnimmt. Dadurch steht uns nicht nur eine Dakar-Erfahrene Profi-Fahrerin mit Rat und Tat zur Seite, wir haben somit auch noch die Möglichkeit, ein ordentliches Wettbewerbsbike zu leihen und die Vorzüge eines Mechanikers zu genießen. Nun heißt mein Motto für die verbleibenden acht Wochen bis zum Start: Trainieren und Üben.

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P.S.: Wie brauchen vor Ort natürlich ausreichend Cheerleader, Fanboys, Kameramänner und Wasserträger! In diesem Sinne: See you in Leipzig! Oder – mindestens – virtuell unter dem Twitter-Hastag #baja300

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Almeria 2013 | #2 Circuito de Almeria

Tag 2 in Andalusien. Auf dem Circuito de Almeria erwarten uns heute 13 schicke Kurven verteilt auf 4025 Meter Ringasphalt. Um diese sicher und bequem unter die Räder nehmen zu können, wurden wir mit Vanuccis 2-teiligen Lederkombi samt Stiefel und Handschuhe ausgestattet. Wie immer erfordert es ein wenig Geschick, bis ich mich komplett in den Lederkombi gestopft habe, aber dann sitzt er perfekt. Nachdem die Protektoren etwas Körper- und Sonnensärme aufgesogen haben, wird die Montur auch schnell geschmeidiger. Fehlt nur noch der Kopfschmuck. Den bekommen wir in Nolans Showtruck überreicht. Der weltmeisterliche X-Lite X-802R wird für heute unsere Köpfchen schützen. Ich bin erstaunt wie perfekt die Mütze auf Anhieb sitzt und wie wohl sich meine Birne in der Schutzhülle fühlt. Wie für mich gemacht. (mehr …)

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Husky – Zwischenstand

husky1

Über den Winter war es doch etwas frisch, in der Werkstatt, so dass die Husky die meiste Zeit unangetastet blieb. Immerhin habe ich aber schon mal den Vergaser gereinigt, die porösen Benzinschläuche und die Zündkerze getauscht, jede Mengen Schrauben erneuert und den total versifften Benzinfilter und die Kette gereinigt. Außerdem hat das gute Stück neue Blinker bekommen.
So weit der Teil der Arbeit, der mir Spaß macht. Die Enduro springt jetzt super an und läuft rund.

Jetzt steht die Elektrik an. Ich hasse es. Und der Umstand, dass die Husky keine Batterie hat macht die Fehlersuche nicht unbedingt einfacher. Momentan sieht es so aus, als sei der Regler hinüber. Schon bei leichten Gasstößen brennen die Lichter durch.

Wenn die Husky – hoffentlich bald – leuchtet und blinkt, bekommt sie noch einen kleinen digitalen Tacho und neue Reifen. Dann geht’s endlich auf den Spielplatz.

Neuer Führerschein – Neues Moped

Die neue EU-Führerscheinrichtlinie ist zwar erst seit dem 19.01.2013 in Deutschland gültig, führte aber schon letztes Jahr zu allgemeiner Verwirrung.

Wer nicht den zahlreichen Fehlinformationen in Foren, Blogs und Fahrschulen glauben will, liest am besten selbst, was sich ändert:

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Nachtrag:

Laut hiesiger Führerscheinstelle ist die Richtlinie unten, die auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung verlinkt ist, veraltet!

Was wohl noch stimmt ist, dass es den Zugang über lediglich eine Fahrprüfung gibt. Den zweiten beschriebenen Weg (7 stündige Schulung) gäbe es nicht. Die bislang am kompetentesten wirkende Fahrschule bietet sie auch nicht an.

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Richtlinie 2006/126/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass mir als langjährigem Inhaber des 125er Scheins A1 der Zugang zum legalen Fahren eines Motorrades mit bis zu 35kW Leistung erleichtert wird. In drei von drei Fahrschulen konnte mir das im Dezember letzten Jahres allerdings niemand sagen. Zwei von drei wussten nicht einmal etwas von den neuen Regeln.

Wie auch immer: Neuer Führerschein, neues Moped!

Alle guten Vorsätze, nicht das erstbeste Motorrad zu kaufen wurden bereits im September über den Haufen geworfen und eine 2J4, BJ 1980 mit unbekanntem Kilometerstand gekauft, trotz Farbe, die nicht gefällt und unfassbar hässlicher Sitzbank.

Hässliche Sitzbank!

Bis Buldern 2013 ist gar nicht mehr so viel Zeit, daher stand die „Neue“ zwischenzeitlich so zwischen den „Alten“:

Ja wo ist sie denn?

Beziehungsweise mittlerweile so:

Mach Dich nackisch, Kleine!

Arbeitsumfang bislang:

– Gabelsimmerringe getauscht

– je Gabelholm 200ml 3:1 Mix aus 10er und 15-20er Gabelöl

– Lenkkopflager (Kegelrollen) gesäubert und gefettet

– Neue Reifen

– Bremssattel überholt

– porösen Ansaugstutzen und Luftfilter getauscht

– Schwinge… Schwingenachse ist fest. Rausziehen am eigenen Gewinde mittels Schlagschrauber – Schwingenachse abgerissen. Hammerschläge – nix. Vorschlaghammerschläge – nix Dank Berts unfassbaren Teilefundus (Danke nochmal) konnte die Schwinge ruhigen Gewissens rausgeflext werden. Nach Motorausbau versteht sich…

– Neue Kette und ettliche Kleinteile liegen parat. Bilder folgen

Mit dem Führerschein habe ich übrigens noch nicht angefangen. Sollen sich die Fahrschulen erstmal informieren…

 

Pfitzer Run 2013

2013 Entenfahrt top

Das jährliche Weihnachts(fr)essen, die Entenfahrt, fand für das Jahr 2012 aus Termingründen im Januar 2013 statt – stört keinen, denn im Dezember war es nicht so schön verschneit wie am vergangenen Wochenende.

Die Anzahl der Bonanzaräder könnte man als ansteigend beziffern (im Vergleich zum letzten Jahr), immerhin ein halbes Dutzend Radler (und Elmo) machte sich auf den Weg zu der 15km entfernten Entengourmet Völlerei.

Durch die wunderschöne, verschneite Landschaft fuhren wir in fast drei Stunden – ein sehr gemütliches Schritttempo – zum Zielgasthof.