N-Com B4

Nolan N 104 n-com B4 Aufmacher.jpg.2377225Das neue neue Kommunikationssystem aus dem Hause Nolan hat es mir bei meinem Testhelm N44 besonders angetan.
Dabei nutze ich selbst mein Smartphone am allerwenigsten zum Schnacken. Allerdings schätze ich während der Fahrt eine gepflegte musikalische Untermalung. Und auch das kann das N-Com ziemlich gut. Kopfhörer sind auf die Dauer lästig, drücken in den Ohren und lassen keine (handschuhtaugliche) Bedienung zu. Das N-Com B4 hingegen lässt sich über Bluetooth problemlos mit dem Smartphone verbinden und über die drei Tasten außen am Helm lassen sich die wichtigsten Funktionen der neuzeitlichen Walkmans problemlos bedienen. Dazu ist auch die Klangqualität überraschend gut und im Vergleich zu In-Ear Speakern findet sogar trotz voller Dröhnung das Martinshorn noch den Weg in die Ohrmuschel. (mehr …)

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Stufenführerschein: Aufstieg von A1 auf A2

Letzte Woche war es so weit: Ich habe meinen neuen Führerschein erhalten!

Hier nochmal eine Zusammenfassung.

Anmeldung Ende Februar bei Fahrschule und Führerscheinstelle.

Die Papiere waren bereits nach 2 Wochen fertig (vorhergesagt waren 4-6 Wochen). Ich habe davon aber erst nach 7 Wochen auf Nachfrage hin erfahren…

Innerhalb nur einer Woche habe ich 7 Fahrstunden (45 min) absolviert und wurde dann zur Prüfung angemeldet.
Erste Doppelstunde: Kurze Einführung über das Motorrad (Kawasaki ER5), Anfahren üben, einen Teil der Grundfahrübungen üben.
Zweite Doppelstunde: Wiederholung Grundfahrübungen, restliche Grundfahrübungen.
Letzter Termin: Dreifachstunde zur Wiederholung aller Grundfahrübungen, anschließend schöne Überlandfahrt. Erst Fahrlehrer mit Motorrad voran, später ich voran.

12 Tage nach der ersten Fahrstunde war ich dann die Premiere des Prüfers. Er hatte vorher noch keinen Umsteiger von A1 auf A2. Die Prüfung ist verkürzt. Ein paar Grundfahrübungen und eine recht kurze Runde durch die Stadt. Fertig.

Für alle, die sich für einen Umstieg interessieren hier noch eine Kostenaufstellung:

6,43 Sehtest
0,00 Erste Hilfe Kurs hatte ich noch
42,60 Anmeldung bei der Führerscheinstelle
75,00 Grundgebühr Fahrschule (reduziert)
294,00 7 Fahrstunden zu je 42,00 Euro
117,19 Prüfungsgebühr Fahrschule
112,81 Prüfungsgebühr TÜV
——————————–
Summe: knapp 650 Euro

Für den „großen“ Schein hätte ich extra zahlen müssen:
110,00 mehr Grundgebühr
42,17 Theorieprüfung
312,00 6 Stunden Sonderfahrten zu je 52,00 Euro (bis 18.01.2013. Heute wären es 12)

Angenommen ich würde in 2 Jahren wieder aufsteigen wollen, kämen wohl nochmal ähnliche Kosten wie diesmal auf mich zu.
Verglichen mit dem, was ich letztes Jahr für den Direkteinstieg bezahlt hätte ergibt sich bei der sehr knappen Kalkulation oben kein finanzieller Vorteil.
Der Vorteil, den ich für mich gesehen hatte war vor allem der dass ich nicht 16 Stunden mit Teenies im Unterricht sitzen musste.

Ich würde es wieder so machen!
Vor allem dafür….

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SR500 2J4 und Führerschein A2 – ein Zwischenstand

Es hat sich einiges getan seit meinem letzten Beitrag.

Im Februar habe ich meine Unterlagen zur Führerscheinerweiterung von Klasse A1 auf A2 bei der Führerscheinstelle abgegeben. Vorausgesagte Wartezeit bis zur Zulassung zur Prüfung: 4-6 Wochen. Nach 7 Wochen wurde ich nervös und hakte nach, weil ich nichts mehr hörte: Der Antrag wurde innnerhalb von nur 2 Wochen bearbeitet und lag danach 5 Wochen bei meiner Fahrschule. Die konnte sich nicht bei mir melden, weil sie keine Telefonnummer hatte.

Egal. Die SR war ohnehin noch nicht fertig.
Boris‘ gebrauchte Schwinge bekam einen frischen Anstrich mit meiner neuen Lieblingsfarbe Brantho Korrux und wanderte dann mit neuem Lagersatz in den Rahmen.
Danach konnte auch der Motor wieder dahin, wo er hin gehört.

Motor endlich wieder im Rahmen

Motor endlich wieder im Rahmen

In der Zwischenzeit hatte ich im Vergaser nach dem Rechten gesehen. Alles sauber. Nur der Schwimmerstand entsprach nicht dem Wert im Bucheli und wurde entsprechend nachgebogen (was mich später noch ärgern sollte).

Auch an der Optik wurde etwas gefeilt. Mit dem Weinrot habe ich mich in der Zwischenzeit angefreundet. Bin ja auch faul… Allerdings ist der Tank uni zu langweilig, also habe ich einen „Kenny Roberts“-Streifen aus der Dose aufgebracht.

Trotz flacherem Lenker wurden von den Vorbesitzern die langen 2J4 Züge verwendet. Da die zudem auch noch alt, schwergängig und brüchig waren, habe ich sie gegen neue 48T Züge getauscht. Eine neue Stahlflexbremsleitung wurde ebenfalls verbaut.

Die Kupplung konnte ich dennoch nicht richtig einstellen. Vom Vorbesitzer wurde eine 10er Nuss (1/4-Zoll) zwischen Außenhülle des Zugs und  Gegenhalter am Motor installiert und die hätte ich wieder gebraucht. Unbefriedigend!
Also Kupplungsdeckel runter und Scheiben nachmessen. 2,8mm, also in Ordnung. Sonst war auch nix zu sehen. Der Entscheidende Tip kam von den Profis von Kedo: Druckstange und Ausrückhebel tauschen. Die noch lagernden Teile bekam ich am gleichen Tag vom freundlichen Yamaha Händler Noller in alter vergilbter Verpackung.
Bevor ich die Teile verbauen konnte, musste ich aber noch das vermurkste Gewinde der Exzenterschraube zum Einstellen der Kupplung mittels Baer Recoil Gewindeeinsatz reparieren. Reparatursets in 12×1,25 kann man günstig und problemlos bei Korrosionsschutz Depot leihen.
Der Tausch des Ausrückhebels brachte keine Abhilfe, obwohl hier Spuren der Druckstange zu sehen waren. Tausch der Druckstange (Kostenpunkt ca 23 Euro) führte zum erhofften Ergebnis. Etwa 1mm Stauchung gegenüber Altteil konnte ich messen.

Die ersten Startversuche blieben erfolglos. Kein Sprit in der Schwimmerkammer. Also Schwimmerstand wieder (annähernd) auf alten Wert eingestellt (etwas frickelig im verbauten Zustand) und nach einigen Kicks lief sie dann wieder.
Nach dem Testlauf habe ich die Bremse vorne und die Verbindung Krümmer Auspuff nochmal abgedichtet und so wartet die Maschine jetzt auf ihre Einstellfahrten.

Mittlerweile habe ich meine erste (freiwillige) Fahrstunde absolviert und bin zuversichtlich, bald auf die Straße zu dürfen.

Pfuschliste (zum Ausbessern bei künftigen Arbeiten):
– Bremsnocke hinten: Verzahnung mit Dremel nachgeschnitten
– bei Gewindereparatur Kupplungsexzenter: erste 2 Gewindegänge verschnitten
– Schalthebelverzahnung: nur noch hinten gut. Hebel aufgesägt um fester verspannen zu können.

 

HD Sportster XL/2

Vor vielen Jahren hatte ich mal eine Shovelhead FXR Lowrider, die ich im Tausch gegen eine (zwei)  Triumph T100 Daytona bekommen hatte.

Was will ein Odenwälder Bub mit einem Bigtwin? Das Ding ist schwer, hat rechts aufgesetzt und ist links weggeschmiert. Der geniale Sound und der Drehmoment haben es letztendlich auch nicht rausgerissen, immerhin war das schon ein Vermögen, was ich damals besser doch lieber für andere Dinge nutzen wollte =  ich war jung und brauchte das Geld!

Nun denn, jetzt durfte ich auch offiziell über Harley lästern, immerhin wusste ich über was ich läster!

2013 – Die Zeiten ändern sich, wieder eine Harley Davidson, aber diesmal nichts zum basteln, ein zuverlässiges Motorrad im Austausch für die Honda Shadow VT600 und bitte mit einem richtigen E-Start, nicht nur so ne Antrethilfe wie bei der Shovelhead.

Was will ich/nicht?

  • Evolution Motor
  • kein Kat
  • kein Einspritzer
  • E-Starter
  • kurventauglich
  • keine Kreditaufnahme

Die Suche begrenzte sich auf Sportsters ab Baujahr 1986,  für meine Verhältnisse habe ich lange gesucht, das liegt natürlich auch daran, dass man bei einer Harley schon eine Stange Geld hinlegen muss. Die Kohle wurde durch eine Bestandsreduzierung zur Verfügung gestellt, ein Gewinn auf jeder Ebene – drei Motorräder verkauft, ein Motorrad dazu, Diätplan eingehalten, die Regierung hat keinen Grund zu Klage.

Fündig wurde ich durch Zufall bei einem Honda Fuffi Stammtisch (jaja, und viel größer 150ccm aufwärts …).

  • B: „Ich such gerade nach einer Sportster“
  • S: „Ich will meine verkaufen“

Paar Wochen später war die Sache geregelt – ich hab ne Sportster gekauft.

  • 883 XL/2
  • Baujahr 1997
  • KM 4.500
  • 1. Hand
  • unverbastelt (ohne Vorbesitzer 🙂 )

Da stand sie nun rum, die original Sportster (gefällt mir nicht, zu sportlich), Harley kommt für mich nur als Chopper in Frage, ansonsten würde da jetzt eine Buell oder Ducati stehen. Zum basteln gibt es noch genug andere Baustellen, an der Harley will ich (erst mal)  nicht viel machen, nur paar einfache, schnelle Veränderungen.

  • Lenker (und Bremsleitung)
  • Sitzbank
  • Stoßdämpfer (tiefer, tiefer)
  • Sissybar (muss sein)
  • Blinker

Das ist auch überhaupt kein Problem, für HD gibt es ALLES zu kaufen, einfach bestellen, auspacken und anbauen – das einzige was „Custom“ ist, ist der Seitenständer, der wurde mit heisser Flamme etwas angepasst, damit die Sporty durch die Tieferlegung nicht so wackelig da steht.

Große Inspektion ist erst bei 8.000km dran, kann nichts Schaden vorher schon mal ranzugehen!

Memo Kilometerstand 4.600 – Ölwechsel Motor und Getriebe, Ölfilter, sowie Zündkerzen