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Twitaly Tour – Vorbereitungen

Kürzlich über Twitter mit den Blognachbarn und Twitter-Followern Alexander (Abgeschweift), Marc (Motorrad Blog) und Stephan (Mopeten TV) zu einer Italien-Tour verabredet.

Anfangs waren einige Ziele in der Toskana angedacht. Könnte für eine Woche aber doch etwas viel werden.
Plan B: Lago Maggiore. Von dort aus ein, zwei Tage die Pässe unsicher machen.
Kann aber auch ganz anders kommen. Wir bleiben da flexibel und schauen mal wie’s kommt.

Begleitet wird meine  SR500 durch eine MZ Baghira, eine Suzuki GS 400 E und eine Yamaha XJ 650.

Zur Vorbereitung habe ich erstmal aufgerüstet: ordentliches Zelt, praktische Luftmatratze, ein paar Helferlein für’s Gepäck und ein paar Standart-Ersatzteile für’s Moped, wie Bowdenzugreparaturkit u.s.w.

Die SR sollte an sich fit für die Tour sein. Ich habe die Tage nur neue Bremsläge hinten eingebaut – und eine Steckdose. Ein bissschen Strom ist nie verkehrt. Als „Moped-Nerd“ will man schließlich online sein und twittern 😉

Kann losgehen.
– in zwei Wochen.


Bild: LaTremola von british bike tours

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Liebster Award

Blogparaden a la #TopFlop oder #Motwunsch finde ich ja ganz OK. Aber Blogstöckchen, besonders dieser Liebster Award, hat schon eher was von „schicke diesen Text an alle Kontakte sonst stirbt dein Hamster“- Kettenbrief. Und überhaupt: Award. Ein Blockstöckchen ist doch kein Award.

 

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Alpen50 – kleine Zylinder, große Leidenschaft

Das schönste an Schnapsideen ist, wenn man sich am nächsten Tag noch daran erinnern kann und auch nüchtern verrückt genug ist, die Ideen umzusetzen. Und richtig großartig wird es, wenn sich über Twitter noch eine Hand voll weiterer lustiger Gesellen dafür begeistern…

Exakt ein Jahr nach dem „au ja, das machen wir“ zu vorgerückter Stunde, sitzen nun also 10 verrückte Kasper beisammen, mit ihren Fuffies vor der Tür, und können es kaum erwarten am nächsten Morgen endlich mit 50ccm eine Fahrt über 1000 Kilometer auf mindestens einen Alpenpass über 2000 Meter zu fahren. Ohne Begleitfahrzeug, ohne Hotel. Volles Programm mit einem Schnapsglas voll Hubraum.
Genauso bunt Gemischt wie die die Leute von 17 bis 43 Jahren waren die Mopeds.
Alles schöne, kultige Klassiker: drei Yamaha DT50 & eine RD50, Honda Dax und XL50, eine Simson S50, Suzuki TS50, und eine Vespa V50. weiterlesen…

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#alpen50 – aufsatteln bitte!

Der Countdown läuft, die Mopeds auch und ich bin schon ganz hippelisch.
Mit (aktuell) 10 Teilnehmern geht’s Sonntag früh los, gen Süden.

Als ich heute meinen Vespa-Meister fragte, was er mir rät an Ersatzteilen auf diese Tour mit zu nehmen, meinte er „Eine zweite Vespa und die ADAC+ Karte“. 😮
Ich bin da deutlich optimistischer, aber trotzdem sehr gespannt wie weit wir kommen, mit wie vielen Leuten wir ankommen und, vor allem, zu welcher Gruppe ich gehören werde: Pannendepp oder Alpenheld? Vielleicht auch von beidem ein bisschen. 😉

Auf jeden Fall wird das eine spannende Geschichte.
Wer Wetten abschließen will, oder einfach so Spaß an der Geschichte hat, kann die Tour – wie üblich – über Twitter (#alpen50) live verfolgen.

Die geplante Route:

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Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten? Her damit!!

#alpen50 – Eine Testfahrt zum #twheely Lehrgang mit Lothar Schauer

Neulich haben Bert und ich den lang ersehnten Wheely Kurs in Stuttgart dazu genutzt, mit unseren Fuffis eine ordentliche Testfahrt für die Alpen50 zu starten. Bert auf der Dax, ich auf der Vespa. Auf insgesamt ca. 380km wollten wir eine ordentliche Material und Sitzfleischprüfung durchführen.

Die Route bestand für die 50er natürlich überwiegend aus kleinen Landstraßen – außer dem Stuttgarter Stadtverkehr, und den wenigen kurzen Verbindungsstücken über Bundesstraßen, die sich nicht vermeiden ließen.


So eine Entschleunigungstour wirkt so wunderbar entspannend und doch flogen die rund 180km schneller ans uns vorbei, als wir geplant hatten. Für die Alpentour sind also 200km Tagesetappen locker zu schaffen. Eher deutlich mehr, sofern die kleinen Knatterkisten zuverlässig laufen…
So sind unser Gastgeber und HWP-Kollege Andi, König Bert und ich Abends dann auch noch mal mit unseren Fuffies durch und um Stuttgart gebraust.

Trio mit 6 Rädern


Später kamen dann noch Alexander, Marc und Stephan auf ihren Motorrädern angeritten und das erste mal seit Twitaly war die Truppe wieder komplett.
Samstags sind wir früh morgens zu sechst auf 6 Rädern zum Wheelykurs aufgebrochen.
Wir waren die ersten und konnten noch eine Weile lang ganz entspannt Lothar beim warmfahren bestaunen.
Den Wheelykurs selbst fand ich super. Ich habe viel gelernt, hatte viel Spaß und wurde gut unterhalten. Ich könnte mir sogar vorstellen zu gegebener Zeit nochmal teil zu nehmen, um meine Technik zu verfeinern.
Da Stephan seine Kamera im Gepäck hatte, gibt es zum Thema Wheelen später mehr. Und zwar mit Ton und in Farbe. – Bis dahin sei Euch der druckfrische, ausführliche Blogbeitrag von Marc empfohlen.
Nach einem schönem Abend im Eimer und bei Andi und Tanneliese (Danke!!!!) begann der Rückweg am späten Sonntag morgen genau so perfekt wie die Anreise. Mit super Wetter und einer Strecke die, je weiter wir das Einzugsgebiet Stuttgarts hinter uns ließen, immer mehr Spaß machte.
Bis meine Vespa völlig unverhofft eine Vollbremsung hinlegte und erstmal keinen Mucks mehr von sich gab. Ich befürchtete das Schlimmste, aber nach ein paar wenigen Kicks lief sie wieder. Also haben wir einfach mal gutgläubig ein paar lose Kabel mit Gaffa gefixt und sind weitergezogen.
Als ich den Zwischenfall schon längst wieder vergessen hatte, und wir uns mit Vollgas über ein Stück Bundesstraße auf die letzte und schönste Etappe durch den Odenwald aufmachten, geschah es wieder. Diesmal war mir schnell klar, dass ich nicht nochmal so glimpflich davon kommen werde. Zu brutal war das Geräusch aus dem Maschinenraum und zu heftig die Blockade des Hinterrades.
Meiner Vermutung entsprechend, stellten sich nach einem kurzen Check alle reparablen Teile als intakt heraus und so konnte das Übel nur noch im Zylinder liegen.
Bert schleppte mich noch zu einer Pizzeria und nach einer kleinen, apettitlosen Mahlzeit machte er sich auf den nach Hauseweg. Ich beneidete ihn um die schöne Strecke die vor ihm lag, hätte sie ihm aber durchaus gegönnt. Da ich für die Tour allerdings die Planung und Navigation übernommen hatte, hat er sich ohne seinen Führer so verfahren, dass er die schöne Strecke im wahrsten Sinne links liegen lies und über die nicht wirklich fuffietaugliche Bundesstraße fahren musste.
Ich rief unterdessen den ADAC an. Hätte ich zu dem Zeitpunkt gewusst, das ich das ganze 10 mal machen würde und dabei über 5 Stunden(!) warten müsste, wäre ich lieber auf der Dax hinten drauf mitgefahren. Wir wären selbst mit 15km/h Spitzengeschwindigkeit schneller zu Hause gewesen.


Letztendlich freue ich mich aber fast über den Kolbenfresser. So hat die Testfahrt nämlich ihren Zweck erfüllt und mich zumindest in dieser Hinsicht vor einem Ausfall bei der Alpentour bewahrt.
Und die wirklich tollen 2,5 Tage, die ich erlebte, machten die Warterei schnell vergessen und erträglich.

Gesamt KM Bert: 380 / Ernie 302
Fahrzeit 9:46  Schnitt: 39km/h  Top-Speed: 68km/h

#touratien – über die Alpen nach Kroatien

Samstags morgens, kurz nach Sonnenaufgang, ging der Spaß los. Ein schneller Kaffee, ein kurzer Schnack mit Bert, der gerade aus Dänemark zurück kam und schon saßen wir auf unseren bepackten Böcken und drückten die Startknöpfchen. Der Urlaub sollte direkt vor der Haustür beginnen. Keine schnelle Anfahrt und schon gar nicht über die Autobahn. Warum auch, hier ist doch auch schön. Wir fuhren also auf Land- und Bundesstraßen eine wunderschöne Strecke durch den Odenwald, das Taubertal und das Schwabenländle. Begleitet von Kurven, Sonne, Kuhweidenlandschaft und kaum Verkehr. So soll es sein. (mehr …)

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