Category: Sonstiges

Rasenmäher (aller-) erster Ölwechsel

Die Sonne kommt raus, der Schnee ist weg und man hat nun beim Grillen einen freien Blick auf den Rasen – durch das ungleichmäßige Düngen von Anita und Aika wächst der auch sehr unterschiedlich – also, Handlugsbedarf und Rasen mähen!

Den MTD Pinto wachküssen und den Garten grob abfahren, für die Feinheiten liegt die Zuständigkeit im femininen, krativen und teilweise nicht nachvollziehbaren grünen Händchen!

Nachdem ich aufgetankt und das ganze festgetrocknete Gras aus dem blockierten Mähwerk geholt habe ging es los! Nach der dritten Runde fiel mir die schon längst überfällige Wartung des Motors ein, möglicherweise sogar die 1. in ca. 15-20 Jahre andauernden Betrieb!

OK, in den letzten fünf Jahren hab ich mal Öl nachgefüllt, aber mal ganz ehrlich – Wer hat schon mal bei seinem Rasenmäher einen Ölwechsel gemacht???

Die Ölablassschraube wollte erst mal gefunden werden, verborgen vom Mähwerk mit einem seltsamen Innenvierkant hab ich die Öffnung gefunden!

  1. Mähwerk abbauen – 3 Punkte mit Splint gesichert
  2. mit Vierkant von der Ratschenverlängerung Ablassschraube herausdrehen – eine Monstermadenschraube
  3. verbliebenes Ölkonzentrat ablassen
  4. Madenschraube mit Teflonband wieder eindrehen
  5. Öl einfüllen
  6. Mähwerk wieder montieren
  7. Gutes Gewissen geniesen

Die Roststellen habe ich schön  mit der Drahtbürste vom abblätternden Lack befreit und mit Öl eingepinselt – #Patina

Die XTZ 660 und das Pech an meinem Schuh

Eigentlich sollte es nur ein neuer Kettensatz sein. Geschätzte Arbeitszeit: ca. 2 Std. inklusive Aus- und Einbau der Schwinge für die Endloskette. Nun beschraube ich das Biest seit ca. 20 Stunden und es ist kein Ende in Sicht, weil ich den Vergaser geschrottet habe…
Aber der Reihe nach:
Das erste Problem war die festgebackene Schwingachse. Das Biest konnte nur unter Einsatz roher, brutaler Gewalt mit schwerem Hammer und einer alten XT-Achse ausgetrieben werden. Millimeter für Millimeter. Mindestens so schweißtreibend wie das Trennen von Auspuff und Krümmer, damals.
Wie durch ein Wunder sind bei dem Spektakel die Schwingachse und die Nadellager augenscheinlich unversehrt geblieben. – Leider die einzige gute Nachricht bisher.
Als ich der Ténéré nämlich endlich ihren neuen Kettensatz verpasst hatte, wollte ich noch schnell schauen, warum der Choke nicht mehr ging. „Bestimmt nur der Zug ausgehängt…“
Nach Abnehmen der Überwurfmutter am Vergaser fielen mir dann aber erschreckender Weise die ersten Bröckchen vom Chokekolben entgegen. Der Rest vom Kolben saß – nein sitzt – bombenfest und will partout nicht raus. – Also erstmal einen neuen bestellen und den festsitzenden Gammelkolben mit WD40 einweichen…
Ergebnis von Aufgabe 1 – neuen Kolben bestellen: nach 2,5 Std. Internetrecherche, 4 Telefonaten, 2 Mails, und einem Fax habe ich einen Chokekolben für schlappe 77 Euro ergattert. Hurra! – Bei dem Preis musste selbst der Verkäufer schlucken. 🙁
Das ist übrigens ein reines XTZ-Problem. Alle anderen XTs (außer XT500) haben wohl den gleichen Vergaser, aber der Choke sitzt meist direkt am Vergaser (wenn nicht, ist zumindest die Umrüstung möglich). Bei der Ténéré stört aber der Tank und die Verkleidung über dem Vergaser, so dass der Choke am Lenker platziert ist. Und da passiert’s schon mal, dass Wasser oben am Chokehebel in den Bowdenzug läuft und schließlich unten am Vergaser den Kolben vergammelt.
Die zweite Aufgabe, den Rest vom alten Kolben zu entfernen, hatte ich leider auch deutlich unterschätzt. Das Ding wollte einfach nicht. Nach Druckluft, Schraubenausdreher und Schraubenzieher kam letztendlich die Bohrmaschine zum Einsatz. Um es kurz zu machen: Es fehlt nun ein fingerdickes Stück vom Vergasergehäuse und dieser klägliche Rest von Gammelkolben hat es tatsächlich geschafft sein Territorium erfolgreich zu verteidigen. Die dumme Sau.
Immerhin ist es einfacher einen gebrauchten Vergaser zu kaufen, als so einen Arschlochs-Chokekolben zu besorgen…
t.b.c.

#Fingerboard – Winterbeschäftigung

Mein Sohn hat mein altes TechDeck Fingerboard gefunden und mich wieder angefixt ;o)

Ist zwar kein Flugzeug, aber ähnlich wie beim fliegen braucht man viel Übung um in die Luft zu kommen – Ollie üben.

Was wäre Mann, wenn er sich nicht seinen Kram selbst baut! Also, zuerst das eigene Board bauen, aus Holz!

Als Material hat sich das übrige Funier  von der Crackerbox angeboten, das erste Board ist dreilagig und beim zweiten Board gab es noch eine Extralage mit zwei Farben für die Optik.

Die einzelnen Plättchen schön verleimt und zwischen zwei TechDeck Board verklemmt, vier Stunden später den Rand abgeschliffen und die Trucks Hardware vom TechDeck drangeschraubt, noch schönes Schleifpapier Griptape drauf und fertig! Fährt sich viel besser als ein Plastikboard !

Da gibt es natürlich noch mehr zu basteln,  Mann und Kind müssen ihre motorischen Fähigkeiten auch trainieren – ein „Skatepark“ muss her:

Mein konsumverwöhnter Prinz zum Vorhaben das selbst zu bauen: „das schaffst du nie!“

Quarterpipe, Polebank  und Funbox sind schon in Aktion – 4mm Pappel Sperrholz, Holzleim, Schleifpapier und eine Laubsäge (alles mit einem Sägeblatt ;o)