Category: Motorräder

XT500 – Update Werkstattlogbuch

Nach einem erfolglosem Reparaturversuch und einem Fehlkauf habe ich nun endlich ein fahrbares Vorderrad eingebaut. Hurra!
Dazu gab es zwei Satz von den guten Bremsbelegen (Nässe/Offroad) und wegen dem kaputten vorderen Blinker und damit die Koffer besser passen auch noch einen Satz Miniblinker.
Schweissermeister Manfred hat glücklicherweise wieder eine Aufgabe übernommen, die ich in der Dreckfingerbutze so nicht geschafft hätte. Dank ihn steht die XT wieder ordentlich auf dem Ständer. Hierfür mussten wir die massive Ständeraufnahme zum glühen bringen um sie wieder gerade zu biegen. Schätze, da hat sich einer der Vorbesitzer mal mit ausgeklapptem Ständer in die Kurve gelegt…

KM: 58527

Jetzt nur noch einen Reisetank montieren und kurz vorm Urlaub dann noch eine kleine Inspektion mit Ölwechsel.
Island, wir kommen!

Honda CM 185 Twin

Für ein bequemeres Starten am Morgen (Magic Button!) folgte ich aus einer spontanen Laune heraus dem (günstigen) Angebot einer Honda CM185.
Mal schauen, wie lange diese Zweckgemeinschaft hält….

BSA C15 Ziel – BSA C15 II Start

Nachdem nun die Elektrik auch, oder überhaupt  wieder funktioniert, konnte ich mich auf meine erste große Ausfahrt mit der BSA C15 machen – 70km am Stück!

Hin und zurück entspricht das ungefähr der zurückgelegten Entfernung der letzten zwei Jahre ;o) und das mit zwei verschiedenen Motoren.

Nun hat sich auch ein gewisses Vertrauenaverhältnis  mit der kleinen, englischen Tussie aufgebaut, es werden noch mehr Kilometer dieses Jahr werden! Neuen TüV 😉 hat Sie auch!

Die zweite C15 wird so nebenbei auch immer wieder mal in Angriff genommen, größter Störfaktor bei dem zweiten Motor war die (normale) Inkontinenz! Die Undichte ist zwischen Motorgehäuse und dem Teildeckel Steuer- und Schaltseite (der Motor hat mehrere Schichten).

Nachdem ich am Anfang des Jahres mal damit begonnen hatte, den Motor zu zerlegen – größerer Aufwand mit verkrotzten und abgerissenen Zollschrauben – stand der Motor nun ohne Getriebe und Steuerseite in der Werkstatt, fast vergessen, aber bei jedem Blick darauf hatte ich ein schlechtes Gewissen.

Bevor ich die Einzelteile ordentlich an verschiedenen Orten verstaue und nachher die Teile nicht mehr zuordnen kann, baue ich den Motor doch einfach mal schnell wieder zusammen!

  1. Getriebepuzzle zusammensetzen
  2. Getriebe in das Gehäuse fummeln
  3. Zapfen mit dem Center verbinden (Geduld war die Lösung)
  4. Schaltmechanik kapieren und einbauen
  5. Gehäusedeckel Getriebe/Steuerseite einbauen (3x)
  6. einige Gewindegänge „metrisieren“

5. hat mich am längsten aufgehalten und Nerven gekostet. Jedes mal, nachdem der Deckel drauf war klapperte das Getriebe, dreimal hab ich die Prozedur wiederholt, Getriebe raus, wieder rein, Dichtungsmasse und Deckel drauf, immer wieder das gleiche Geräusch. Nach dem 3.x ist mir aufgefallen, dass das Getriebe von aussen noch mal mit einem Lager gekontert wird ;o)  Geräusch war sofort weg!

Memo an Moi – Primärantrieb Center nach Probefahrt festziehen

Ach ja, und die Zündung hab ich auch dabei zerstört, wollte den Fliehkraftregler abziehen und hab ihn dabei verbogen, ein leichter Hammerschlag hätte ausgereicht. Aber das war Glück im Unglück, auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz ist mir aufgefallen, das der Fliehkraftregler bei einer elektronischen Boyer Zündung auch ausgetauscht wird – Entspannung!

XT500 – es geht langsam voran

Das Prädikat „unverbastelt“ aus meinem letzten Blogeintrag zur XT nehme ich hiermit zurück. Auf den zweiten Blick liegt, bzw. lag, doch einiges im Argen. Einer der beiden Vorbesitzer war definitiv ein Schrauberdau. – Oder die Karre war in einer ganz miesen Werkstatt. Wer weiß…
Die verbastelten oder defekten Teile sind wohl bei weitem nicht so tragisch, als dass ich mich über den Kauf ärgern müsste, aber ich hatte nicht wirklich eingeplant die Karre so lange beschrauben zu müssen.


Aber egal. So ist das nun mal mit alten Kisten. Und so habe ich während der letzten drei oder vier Wochenenden mit Unterstützung von Bert und dem erfahrenen und hilfsbereiten Werkstattmeister-Nachbar Manfred so einiges erledigt:
– neuer Kettensatz
– Reifen neu
– Lenker neu und die Züge ordentlich verlegt
– neue Griffe montiert und Gaszug eingestellt
– Bremsen eingestellt
– Tank, Schutzbleche und Seitendeckel neu lackiert
– angelehnt an das 76er Design (gefällt mir besser als das ’77er) im Photoshop ein Dekor gebastelt
– Kofferträger angepasst und montiert und die Kofferhalter ebenfalls neu angepasst
– Motorschutzblech geschweißt und gelackt
– wegen den Koffern hinten neue Mini-Blinker montiert
– Batterie gewechselt und Batteriehalter gefixt
– Kabelbaum und Steckverbindungen (hoffentlich) wasserdicht ummantelt
– neue, crosstaugliche Fußrasten montiert (nicht so einfach, wie es sich anhört :/)
– Kickstarter gefixt
– Ölmessstab gegen einen Thermometer getauscht
Vor Island zu tun ist noch:
– ein Ölwechsel
– neues Vorderrad, da das jetzige einen so massiven Schlag hat, das es ab 90km/h sehr anstrengend wird, die Maschine einigermaßen unter Kontrolle zu behalten
– der Ständer muss verlängert werden, da die Ständeraufnahme so verbogen ist, dass die Schräglage beim abstellen mit Gepäck  zu bedenklich wirkt. Davon abgesehen nervt es, wenn die kleine Maschine immer gleich zwei Mopedstellplätze beschlagnahmt.
Ärgerlich ist vor allem die Geschichte mit dem Vorderrad. Zum Einen weil ich gerade neue Reifen habe aufziehen lassen, da ich dachte das „Schwimmen“ kommt von den uralten Schlappen und zum Andern ist es so fast unmöglich endlich mal eine längere Tour damit zu fahren. Aber dafür hat Mann ja schließlich nicht nur ein Moped. Dann werde ich eben das Zelt und die Kamera irgendwie auf den Cafe Racer knoten und die insgesamt rund 500km zu den Metzeler Interakt Tagen auf dem Höcker abrocken. Yeah!

BSA – Lucas “King of darkness” #2

Die BSA muss zum TüV,  na dann mal los, alles mal checken:

  • Motor: läuft dank Mikuni Vergaser
  • Ölverlust: für eine britische Lady quasi trocken
  • Licht: brennt – sehr hell, zu HELL und dann wirds dunkler????

Spannung steigt beim öffnen des Gsers zufrieden bis auf 15V um danach bis auf 6V zu fallen – was ist denn da los?

Recherche in Foren: „litte Devil Zenerdiode“, die hatte ich letztes Jahr rausgeworfen, weggelassen, steht auch LUCAS drauf, kann ja nichts sein ;o)  Was macht das Ding überhaupt – leitet wohl die Überspannung ab!

Ich hab keine Ahnung von Elektrik, nur PLUS und MINUS und das ist hier auch noch verdreht, davon bekomme ich Kopfschmerzen!

OK, aber ab 15V wieder sinkende Spannungsabgabe könnte ja mit sowas wie „Überspannung“ zu tun haben – vll. ist diese „little Devil Zenediode“ doch notwendig! -> 30€ NEIN, das tut weh! Fast im gleichen Moment einen elektr. Regler gefunden, der auch diese Diode ersetzt, gleicher Preis – gleich gekauft!

Das neue Elektroteil (nicht von LUCAS) eingebaut und siehe da, die Spannung steigt wieder … weiter -> 29V =  F#€K, S€HEI$END&E€K, MISTIKACKI

Naja, woran hat es gelegen!? – An der Batterie, die war defekt UND das habe ich im vorherigen Blogeintrag zu diesem Thema vor einem halben Jahr schon mal rausgefunden –  Zitat moi 08/2010:

„die Batterie war an der Überspannung schuld – defekt!“


Jetzt hab ich die überflüssige Batterie von Herrn Trölfs SR500 (und ein Bauteil weniger von LUCAS)  in der BSA und alles ist gut.

Memo BSA: Meilen Stand 24.711 bei erster Ausfahrt 2011

Höhö, immerhin über 100km im letzten Jahr gefahren

XT500 – Liebe auf den ersten Kick

Am Wochenende, bei der Tour zur Alten Schule (Bericht folgt), wurde mir bewusst, dass ich ständig versuche mir die Tenere selbst schön zu reden, sie aber eigentlich überhaupt nicht leiden kann. Ich sträubte mich aber auch gegen den Gedanken sie zu verkaufen, da ich einerseits schon so viel Zeit; Geld und Nerven in die Maschine gesteckt habe (insbesondere für die anstehende Island Tour) und zum andern auf der Touratien-Reise doch recht zufrieden mit der Maschine war.
Ich will ja auch gar nicht behaupten, die XTZ660 sei ein schlechtes Moped. Aber sie entsprach eben nicht meiner Vorstellung: zu schwer, zu groß und selbst ein Zündkerzenwechsel artet in einer mittelgroßen Schraubersession aus.

Sonntag Abend dann ritt mich der Teufel und ich beschloss kurzerhand, trotz der knappen Zeit bis Island, eine neue alte und leichtere Enduro für das fordernde Offroad Gelände in Island zu suchen. Und was käme als überzeugter SR-Fahrer anderes in Frage, als eine XT500?
Überraschender Weise fand ich auch prompt ein günstiges Angebot und, schwupp, da steht sie nun:

Sie ist mit Bj. 77 (2. Hand) einer der ersten XTs und steht technisch super da. Außer kleinen Standarts, wie Kettensatz, Reifen u.s.w. bietet sie lediglich in Sachen Optik und Reisevorbereitung  etwas Handlungsbedarf. Sie stand wohl irgendwann mal einen Weile draußen. Der Motor spingt super an und läuft sauber.
Mein Grinsen nach den ersten kleinen Probefahrten bestätigte die Entscheidung. Klar, geht es auf langstrecken in Zukukunft etwas langsamer und weniger komfortabel zu, aber dafür macht mir das Ding einfach viel mehr Spaß. Sowohl beim Fahren, als auch beim Schrauben. Musste ich für einen neuen Krümmer der Ténéré damals einen kompletten Sonntag opfern, hatte ich bei der XT500 nach 5 Minuten Krümmer und Auspuff in der Hand. So mag ich das.