Author: ernie-troelf

Husky – Zwischenstand

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Über den Winter war es doch etwas frisch, in der Werkstatt, so dass die Husky die meiste Zeit unangetastet blieb. Immerhin habe ich aber schon mal den Vergaser gereinigt, die porösen Benzinschläuche und die Zündkerze getauscht, jede Mengen Schrauben erneuert und den total versifften Benzinfilter und die Kette gereinigt. Außerdem hat das gute Stück neue Blinker bekommen.
So weit der Teil der Arbeit, der mir Spaß macht. Die Enduro springt jetzt super an und läuft rund.

Jetzt steht die Elektrik an. Ich hasse es. Und der Umstand, dass die Husky keine Batterie hat macht die Fehlersuche nicht unbedingt einfacher. Momentan sieht es so aus, als sei der Regler hinüber. Schon bei leichten Gasstößen brennen die Lichter durch.

Wenn die Husky – hoffentlich bald – leuchtet und blinkt, bekommt sie noch einen kleinen digitalen Tacho und neue Reifen. Dann geht’s endlich auf den Spielplatz.

Eurosport und die Dakar

Ist die Dakar den Programmverantwortlichen bei Eurosport nur ein lästiger Dorn im Auge? Oder gar Sand im Getriebe der sicherlich unfassbar hohen Einschaltquoten bei Dart und Snooker?
Die Dakar, für mich aus Gewohnheit umgangssprachlich immer noch die Paris-Dakar, ist das größte und eines der letzten Rallye-Abenteuer. Vermutlich eines der härtesten Motorsportrennen der Welt. Total spannend, durch total schön anzuschauende Landschaften, mit total viel Action und total faszinierenden Fahrzeugen vom Motorrad bis zum LKW. Also alles was vernünftig mit Benzin im Gelände fahren kann. Da hocken folglich nicht nur die paar bekloppten, unter Entzug leidenden, Motorradfans erwartungsvoll vor der Flimmerkiste. Auch die Rallye, LKW und Quad-Fans haben bzw. hätten sicherlich ihr Freude an dem Event.
Aber was sieht man, wenn man jedes Jahr auf’s neue die Dakar zur Gelegenheit nimmt und Eurosport einschaltet? Snooker, Dart, Skihüpfen oder, immerhin, Tennis.
Wenn man dann Glück hat, und die Berichterstattung nicht kurzfristig komplett ausfällt, bekommt man eine knappe halbe Stunde lang einen schnellen Überblick über die Etappe. Oft mit Kommentaren, die mit den gezeigten Bildern nichts zu tun haben und Minutenlangen Schwenks über die Landschaft durch die gerade dummerweise kein Teilnehmer fährt.
Wo bleiben die Geschichten, von denen die Dakar so viel zu bieten hat?
Wo bleibt die Begeisterung und Ausführlichkeit mit der Eurosport sonst auch Dart und Snooker überträgt?
Und wenn schon nicht jeden Tag mehr Sendezeit zur Verfügung steht, könnte man nicht alle paar Tage, oder einmal die Woche eine ausführliche Zusammenfassung bieten?

Aber gut, mit der Qualität der Sendung könnte ich sogar wunderbar leben, sofern sie nicht regelmäßig bis zu 1,5 Std. später beginnen würde.
So aber bleibt nur zu hoffen, dass ServusTV sich der Sache nächstes Jahr annimmt. An der Präsenz des Red-Bull-Logos würde es ja nicht mangeln….

Weitere Kommentare zum Thema:
Tourentante: Ich mag die Dakar, aber….
Motopoly: Wüstentraum vs. Kneipensport
RidexperienceDas tägliche Trauerspiel: Eurosport-Berichte zur Dakar

Rückblick 2012

Für’s Logbuch: Fuhrpark, Tachostand und gefahrene Kilometer 2012

Afrika Twin: 8.044km -> Tachostand: 72.044
NC700: 3.493km -> Tachostand: 3.493
SR500: 6.599km -> Tachostand: 48.775 (12.224 neuer Tacho)
Vespa: 90km -> Tachostand: 21.340
Husky: 0km -> Tachostand unbekannt
Hercules Mp4: ca. 15km
= gesamt: ca. 19.000km

 

Hercules MP4

Während einem Wochenende auf der Veterama sind die Wege manchmal lang und die Beine manchmal schwer. Das führte seinerzeit dazu, dass ich unvermutet eine Hercules MP4, Bj. 1973, meinen Eigen nannte.
Ein Wiederverkauf zum Ende der Veranstaltung scheiterte nicht ganz ungewollt, weshalb die kleine Knatterkiste seither die Werkstatt ziert.

Anfangs dachte ich dabei an das nächste Mofarennen. Nun ist mir der Oldtimer aber zu schade für einen radikalen, renntauglichen Umbau und ich werde ihn erstmal nur „fit“ machen und dezent aufhübschen. Das heißt auch der Originallack bleibt und ich möchte (vorerst) nichts absägen. Auch wenn die Schutzbleche geradezu danach schreien.

Technisch ist die Hercules in einem dem Alter entsprechend ganz gutem Zustand. Mittlerweile ist sie außerdem (endlich) sauber, so dass es an der Zeit ist ein paar Verschleißteile (Reifen, Pedalen etc.) und die Papiere zu organisieren. Dann wird sich bald zeigen, ob das Mofa vielleicht sogar für die nächste Fuffietour taugt. Eingetragen ist es im Original ja immerhin schon mit 49km/h.