Nicht alles was spass macht und fährt schluckt Benzin. Ein Teil des Handwaschpasten-Fuhrparks ist auf Akkumulatoren angewiesen. Und mit diesen kleinen Drecksbiestern hat man weitaus mehr Kampf, als mal eben an die Tanke zu fahren und sich schlimmstenfalls die Mühe für ’ne 1:50 Mischung machen zu müssen – und natürlich die Preise zu ertragen.

Teil 1 der Serie zeigt die gängingsten Akkutypen mit Vor- und Nachteilen.
Ergänzende oder berichtigende Kommentare sind immer willkommen.

Übersicht der verbreitetsten Akkutypen:

  • NiCd – Nickel Cadmium
    + gegen Kälte unempfindlich
    + für Geräte mit hoher Stromaufnahme
    + bei richtiger Ladetechnik sehr lange haltbar
    – starker Memoryeffekt
    – sehr giftig
    Einsatz in: Modellbau Autos und Boote (in unseren 1:10 RCs sind Akkupacks mit 6 Zellen standart), Akkuwerkzeuge
  • NiMH – Nickel Metalhydrid
    + höhere Kapzitäten (bis 5000mAh) als bei NiCd
    + geringen Memoryeffekt
    + für Geräte mit hoher Stromaufnahme
    – sehr hohe Selbstentladung
    – hohe Empfindlichkeit gegen Überladung
    – relativ kurze Lebensdauer
    – Temperaturanfällig
    Einsatz in: Modellbau Autos und Boote (in unseren 1:10 RCs sind Akkupacks mit 6 Zellen standart), Akkuwerkzeuge
  • Li-Ion – Lithium Ionen
    + hohe Energiedichte bezogen auf Volumen und Gewicht
    + kein Memory-Effekt
    – sehr kälteempfindlich
    – nicht besonders Hochstromfähig wie die NiCd Akkus
    Einsatz in: überwiegend High-Tech Geräte wie Handys, Kameras etc.
  • LiPo – Lithium Polymer
    + wie Li-Ion, kommt im Gesensatz zu Li-Ion aber ohne ein starres Gehäuse aus (sehr flach)
    Einsatz in: Modellflugzeuge, sehr kleine High-Tech-Geräte wie Handys
  • Blei – Blei-Säure oder Blei-Gel
    + äußerst robust, sehr gute Eigenschaften
    – für Gebrauch in Geräten ungeeignet
    Einsatz in: Auto, Motorrad

Übersicht der Batterietypen:

  • Kohle-Zink (billig, aber Bäh! Finger weg! Schrott!)
  • Alkali
  • Zink-Luft
  • Lithium

Akku oder Batterie?
Kurz gesagt sind Akkus immer dann die bessere Lösung, wenn das Gerät sehr häufig benutzt wird und einen hohen Stromverbrauch hat (Rc-Cars, Kamera, Handy).
Wenn das Gerät dagegen einen relativ wenig Strom verbraucht und über längere Zeit verfügbar sein muss, sind ganz klar die Batterien im Vorteil (Fernsteuerung,Uhr, Taschenlampe).