#twiceland – mit dem Motorrad durch Island | Teil3: off the road
von ernie-troelf Freitag, 20. Januar 2012

Ei gude Regen, moin Wind. Wir hatten euch schon vermisst. Nicht.
Aber hey, dann lassen die Zelte einfach stehen und versuchen uns heute mal im Walfang. Dabei würden wir wohl nicht weniger nass werden, müssen aber wenigstens nicht unser Camp abbauen.
So fuhren wir also nach dem Frühstück zum Hafen, heuerten auf einem kleinen Holzkutter namens Bjössi Sör an und schipperten hinaus in die unbekannte, wilde See. Es herrschte immer noch recht unwirtliches Wetter, aber das machte mir mittlerweile nichts mehr aus.
„Du da. Aufentern!“
„Ay ay, Sir.“
Und so stand ich zum ersten Mal oben im Ausguck. Alles Bewusstsein in mir ausgelöscht. Eins mit dem schlingernden Schiff…
„Wal, da bläst er! Da bläst er!“
„Wo? Wie viele?“
„Steuerbord voraus, Mr. Stubb!“
Die Mannschaft rannte aufgeregt nach Steuerbord, und machte sich bereit zum Schuss.
„Da! Da bläst er!“
Die Spiegel klappten nach oben, die Kiefer nach unten, die Blenden öffneten sich und die Lichtreflexionen eines Buckelwals wurden einmal mehr hundertfach auf Chips gebannt.
Mission Accomplished.
Nachhaltig beeindruckt, aber nach erfolgreicher Jagd nun doch etwas müde und am frösteln, steuerte uns Kapitän Ahab wieder auf Kurs Heimathafen und lies dabei ordentlich den Diesel brüllen.
Beim Aufwärmen in einem schmucken Kaffee am Hafen kam Micha mit der Besitzerin ins plaudern und wir wurden für den nächsten Morgen zum Strand eingeladen. Ein großes Fest sollte es geben und ein großes Feuer und Freibier und Chio-Chips und …..
Alles zu Ehren von Riaan Manser und Dan Skinstad, die vor 6 Monaten mit einem Kayak aufgebrochen sind um die gesamte Insel zu umfahren. Die beiden verrückten sollten an diesem Morgen ihren Zieleinlauf im Hafen von Husavik feiern. Allerdings war bei unserer Ankunft am Nächsten Morgen außer der Kameracrew, die diese Aktion für eine Fernsehserie filmten (Trailer: http://vimeo.com/22645373 ), kaum jemand da. Die beiden Kajak-Helden paddelten aufgrund des Wetters nämlich ihrem Zeitplan um satte 5 Stunden hinterher.
Uns wurde die Warterei irgendwann zu bunt. Wir wollten wieder am Gashahn drehen. Und zwar Richtung Myvatn, dem Mückensee!
Leider hält der Name des Sees was er verspricht. Nur gut dass er nicht Stechmückensee heißt. So konnte man diese kleinen Flugbiester einigermaßen ignorieren, zumindest wenn sie nicht gerade aufgrund des überfüllten Luftraumes meine Körperöffnungen als Landebahn missbrauchten.
Ich lies mich einmal mehr von Micha bekochen und die Welt war in Ordnung. Obwohl spätestens ab hier das heiße Wasser im Bad, und nicht selten auch die Luft, grundsätzlich nach faulen Eiern stank. Vor allem morgens beim Zähneputzen war das eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit, denn da half dann auch kein Schnupftabak mehr.
Während der weiteren Tour entschädigte uns Mutter Natur allerdings immer äußerst großzügig für ihren Gestank. Entweder beeindruckte sie uns mit phänomenalen Fotomotiven während ihrer Furzerei oder sie kredenzte uns einen einen HotPot zum entspannten Plantschen. Oftmals beides. Herrlich!
Für uns ging es am nächsten Morgen direkt weiter zum Askja, einem großen Vulkan im Hochland. Bis dahin lagen ca. 160km Fahrt vor uns und davon gut 90km allerfeinste Endurostrecke durch tiefen Sand, breite Furten, groben Schotter und außerirdisch anmutendem Lavalandschaften.
Wir wurden von ein paar Mopedfahrern vor dieser Strecke gewarnt. „Die Lindaa ist ganz üble Furt! Und dann noch Kilometer lange Tiefsand-Strecken, da kommt ihr mit dem Motorrad niemals durch! Schon gar nicht mit der schweren BMW!“ Hätte mir das Isländer gesagt, wäre ich beunruhigt gewesen. Es war aber nur ein Deutscher und eine offensichtliche Schwätzbacke noch dazu. Also kein Grund zur Sorge, sondern zu gesteigerter Vorfreude.
Auf dem Hinweg entschieden wir uns für die östliche Route auf der F905 und F910. Diese Alternative versprach wohl schwierigeres Gelände, aber weniger tiefe Furten, als die F88, auf der wir am nächsten Tag zurück zum Myvatn poltern wollten.
Wir sollten mit unseren Erwartungen nicht enttäuscht werden. Die Landschaft war einfach großartigst, die Strecke richtig tough, aber trotzdem größtenteils gut fahrbar, und wir sahen den ganzen Tag kaum eine Menschenseele. Das Wetter war wohl etwas durchwachsen, aber für isländische Verhältnisse perfekt.
Unsere ersten „richtigen“ Wasserdurchfahrten bescherten uns viel Spaß und nasse Füße, aber keine nennenswerten Probleme.
Nur das letzte Stück durch den feinen, tiefen, tiefschwarzen Lavasand brachte uns dann doch noch etwas ins Schwitzen. Vor allem Markus hatte hier mit dem Gewicht der Maschine, Gepäck und Sozia zu kämpfen und machte sich hin und wieder mal lang.
Auch Micha erlaubte seiner DR sich zwischendrin mal kurz hinzulegen und auszuruhen. Ich dagegen blieb stur. Die XT musste durchackern oder im Stehen verschnaufen. Das quittierte mir die olle Zicke umgehend mit einem Schalthebel der nicht mehr hebelt.

Als ich auf die letzten Metern unfreiwillig im dritten Gang dahin zuckelte und der Weg keine Herausforderung mehr darstellte, wurde ich mir schlagartig der Kälte bewusst. Was mich wunderte, denn ich fuhr bereits seit mehreren stunden bei 5°C mit patschnassen Füßen durch die Gegend. Sollte ich nicht schon längst bibbern und schlottern? Aber es blieb eben einfach keine Zeit zum frieren. Zu eindrucksvoll war die Umgebung und die optischen Reize beanspruchten mein Hirn bis in die letzten Synapsen. Trotzdem hoffte ich, dass wir in Dreki, unserem Ziel unweit des Askja, noch einen Platz in einer warmen Hütte bekommen würden.
Fräulein Ranger war einigermaßen überrascht, dass zu der späten Jahreszeit noch ein paar Mopedfahrer vorbeikommen und wir wiederum waren angenehm überrascht, dass wir als einzige Gäste die riesige 50-Betten-Hütte beziehen konnten.
Für diese Abgeschiedenheit und Ruhe vor Touristen nehme ich immer wieder gerne etwas Regen und Kälte in Kauf. Möchte nicht wissen wie es hier im Sommer, also im Juni, zugeht.
Während drinnen aus diversem Tütenzauber das Abendessen gebastelt wurde, fixte ich meinen Schalthebel so weit, dass ich es zumindest wieder mit angemessenem Fahrspaß in die Zivilisation schaffen würde. So stand einer extrem zufriedenen Nachtruhe nach dem Abendmahl nichts mehr im Wege. Razepü.
Fräulein Ranger hatte uns ausdrücklich verboten, Stiefel und Klamotten am Ofen zu trocknen. Verpennt und verfroren am nächsten Morgen in die klitschnassen und kalten Stiefel zu steigen, war nicht so der Brüller, machte aber wach und es stand sowieso als erstes ein kleiner Fußmarsch zum Askja an. Dabei konnten die Sohlen wieder auf Betriebstemperatur kommen.
Der Askja gehört, neben Katla, Hekla und Grimsvötn, zu den vier gefährlichsten Vulkanen der Insel. Das Biest ist für die einige der heftigsten Eruptionen der Insel verantwortlich. Sogar Europa wurde dabei noch teilweise von einer Ascheschicht überzogen. Das Lavagestein, über das wir die Mopeds trieben, stammte vom letzten Ausbruch 1961.
Bei einer der früheren Eruptionen stürzten große Teile des Vulkans ein und bildeten den mit 200m tiefsten See Islands.
Demnächst soll er wieder erwachen, der Askja, und dann wird mit dem heftigsten Ausbruch seit 150 Jahren gerechnet.
Aber während unserem Besuch lies er sich davon noch nichts anmerken.
Nur das Wetter zeigte uns mal wider seine Kreativität.
Hatte ich gerade noch im T-Shirt schwitzend in die Sonne geblinzelt, sah ich nächsten Moment fassungslos dabei zu, wie die schwarze Lavalandschaft von einem weißen Hagelkornkleidchen überzogen wurde. Kaum hatte ich die Regenklamotten an, brauchte ich wieder die Sonnenbrille. Grrr. „Ihr scheiß infantilen Wettergötter! Hört endlich auf euch über mich lustig zu machen!“
Sie gehorchten.
Die F88 zurück zum Myvatn war easy zu fahren und auch die Furten wurden den warnenden Hinweisen anderer Reisender nicht wirklich gerecht. Wir pflügten uns problemlos durch’s Wasser und flogen schneller über die Waschbrettpisten, als wir mit den Kisten auf der Autobahn je gefahren sind. Bis mein linker Fuß irgendwann wieder unvermittelt ins leere wippte. Schalthebel dritter Akt.
Den nächsten Tag wollte ich für die dringend notwendige XT-Pflege nutzen und danach vielleicht noch ohne Gepäck auf eine Sightseeing-Tour rund um den See aufbrechen.
Für mein Schalthebel-Problem benötigte ich letztendlich aber professionelle Hilfe, da auch alle weiteren Reparaturversuche mit unseren stark eingeschränkten Mitteln scheiterten. Wir machten uns also auf die Suche nach einem Schweissgerät und der Hebel wurde kurzerhand sehr nachhaltig mit der Welle verbunden. Gewiss keine elegante Lösung, aber dafür um so effektiver.
Es folgte eine Rundfahrt um den See und ein Abstecher auf einen kleinen Geländepfad, auf dem wir in einer scheinbar kleinen Pfütze fast ersoffen wären. Was eine Gaudi!
Irritiertes erwachen am nächsten Tag. Unsere Taktik, möglichst schnell das karge Hochplateu des Askja zu besuchen, so lange das Wetter noch mitspielt, stellte sich als kluge Entscheidung heraus. Der mal wieder heftig blasende Wind wurde heute nämlich auch noch von so komischen weißen Flocken begleitet. Kaltes, glitschiges Zeug. Igitt.
Widerwillig stimmte ich den anderen zu, unter diesen Umständen einen Off-Tag einzulegen. Im Nachhinein war ich sehr froh darum. Das Wetter wurde im Laufe des Tages immer fieser und schließlich packten wir auch unsere unsere Zelte ein und gönnten uns wieder eine der Hütten auf dem Campingplatz, wo es sich mit Heizung, W-Lan, Pizza und Bier wunderbar aushalten lies.
Diese Entspannung kam uns am nächsten Tag zu gute. Tag 14 der Reise hatte es in sich. Fahrerisch, Wetterisch und am Ende auch stark Alkoholisch.
Doch dazu mehr im nächsten Teil…
Fahrzeugbestand Jahreswechsel 2011/2012
von Bert Montag, 16. Januar 2012
| Nr. | Krad | Status | 1. Gedanke bzw. todo 2012 |
| 1 | Helix | angemeldet | Alltagsgerät |
| 2 | BSA C15 | angemeldet | mgl. Opfer Bestandsreduz. ? |
| 3 | SR500 CR | angemeldet | TüV fällig |
| 4 | DAX blau | angemeldet bis 2/2012 |
Gabel überholen |
| 5 | BSA C15 II | Bastelbude | siehe C15 I |
| 6 | DAX zerlegt | Bastelbude | kein Aktivität 2012 geplant |
| 7 | SR500 AME | Bastelbude | in Arbeit |
| 8 | BSA M20 |
fahrbereit | TüV anvisiert 2012 |
| 9 | Shadow | angemeldet 04-10/2012 |
Alltagsgerät – Ölwechsel |
Neues Jahr, mal schaun wie sich der Bestand ändert – eine Reduzierung wäre bis zum Jahresende wünschenswert, eine Zunahme im akt. Kalenderjahr ist nicht ausgeschlossen, solange es zum Jahresende wieder <=neun sind
SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #2
von Bert Freitag, 13. Januar 2012

Der Rahmen wurde vom Meister in Sekundenbruchteilen von der verkorksten Ölablassschraube befreit – mit einem Hammerschlag! Wieder in der Werkstatt angekommen ging es weiter mit dem Anschleifen des Rahmens, schleifen hier in der Ecke, schleifen da in der Ecke, ….
Das Lackieren des Rahmens habe ich nach einem missglückten Streich-, Rollversuch erst mal auf das Frühjahr verschoben – das Ergebnis sieht richtig übel aus, ich war den Tränen nahe!
Zwischendurch mal zur Ablenkung paar andere Teile in die Hand genommen, geputzt und untypischerweise poliert – wird ein paar Chromstellen an dem Chopper geben!
Irgendwann ist mir mal aufgefallen, dass der Umwandler den Chrom angreift, zwar nur ein bisschen, aber vielleicht genug um eine ordentliche Haftung für den Lack zu erreichen. Testobjekt hierfür ist der Fussrastenträger, der wurde mehrmals mit Rostumwandler eingepinselt und anschließend mit Hammerschlaglack angepinselt!
Teile in Arbeit:
- Rahmen
- XS-Schwinge
Teile einbaufertig:
- Hinterradfelge ist schwarz gestrichen
- Federbeine aufpoliert
- untere Gabelbrücke
- Fussrastenträger
Werde mich wohl erst jetzt erst mal dem Motor widmen.
#twiceland – mit dem Motorrad durch Island | Teil2: Ein Traum
von ernie-troelf Donnerstag, 5. Januar 2012
Selten habe ich mich über den Anblick einer langen Schlange wartender Autos so sehr gefreut. Sie war in diesem Fall nämlich das sichere Zeichen für uns, dass wir es noch rechtzeitig geschafft hatten und die Fähre nicht im letzten Moment vor unseren Augen ablegen würde.
Wir mogelten uns also an den wartenden Landis, Jeeps und Expeditionstrucks vorbei, bis wir ganz vorne auf eine Gruppe Motorräder stießen. Von einem “bunten Haufen” konnte hier aber nicht die Rede sein. Es standen fast nur neue 1200er BMWs beisammen, deren Besitzer uns ob unserer alten Kisten eher mitleidige Blicke zuwarfen.
Während der GS-Klub tuschelte wie weit wir es mit Zelt und unseren zwei Alteisentöffs wohl schaffen würden, kam der ein oder andere XT-Bewunderer vom Landrover-Club zum Fachsimpeln rüber geschlendert und schon bald tuschelten wir unsererseits darüber, wie weit es die Dickschiff-Kapitäne mit Ihrem Übergepäck für’s Hotel wohl schaffen würden.
Dieser kleine Wettstreit wurde später auf einer recht schwierigen Strecke in der Nähe des Askja eindeutig zu unseren Gunsten entschieden, als wir den beiden “Stänkerern” aus der BMW-Fraktion begegneten. Im Jeep sitzend, mit einem einheimischen Chauffeur hinterm Steuer.
“20 miles and $200.000 don’t make you a biker ”
Letztendlich fanden wir auch neue Freunde unter den BMW-Fahrern, aber zuvor widmeten wir uns erst mal den beiden weiteren “Fremdmarken” vor der Fähre: da stand noch eine hoffnungslos überladene Suzuki GSX mit der die Isländerin Hrafnhildur und ihr Mann auf einer Tour durch Deutschland und Dänemark unterwegs waren und Michi, der auf seiner Varadero im Schnelldurchgang auf der Ringstraße die Insel umrunden wollte. Noch bevor ich mich überhaupt richtig vorstellen konnte, hatten Michi und Micha bereits ein erstaunlich ausgeklügeltes Zeitvertreibungskonzept für die nächsten 3,5 Tage auf See entwickelt: Bier, Bier, Bier, Bett, Bett, Bett.

Gewissenhaftes Verzurren ist wichtig, im Nordatlantik
Beim Verzurren der Mopeds im Bauch der MS Norröna viel mir dann noch ein Mopped mit meinem Heimatkennzeichen auf: eine GS1200 Triple Black, gefahren von Markus und Marina. Wir beschlossen später auf der Fähre uns für’s erste zusammen zu schließen, nachdem wir festgestellt hatten, dass wir gleich lange unterwegs sein werden, die selben Ziele haben und ein paar helfende Hände für die schwere BMW zumindest bei den Furten und Sandstrecken im Falle eines Falles sicher von Vorteil wären.
In den ersten 24Stunden auf See lernten wir in ausführlicher praktischer Darstellung was starkes Stampfen und Rollen bei einem Schiff bedeutet. Das Unwetter, das uns die Anfahrt so erschwerte, verfolgte uns noch immer. Da ich mich glücklicherweise, entgegen meiner Befürchtung, als völlig unempfänglich gegenüber der Seekrankheit erwies, hatte ich durchaus meinen Spaß mit dem schwankendem Schiff. Allerdings gab es nicht viele die den Spaß mit mir teilten. Übrig blieben außer unserem kleinen Moppedstammtisch, nur noch ein paar RedBull-besoffene Kids und ein polnischer LKW-Fahrer. So hatten wir die meiste Zeit die Skybar ungestört für uns und der Barmann konnte sich als DJ austoben. – Glücklicherweise hatte er sogar einigermaßen Geschmack.
Betrieb herrschte eigentlich nur an der Rezeption, denn da gab es die Kotztüten und eine Notapotheke.
Dort standen Sie, die Zombies. Keine Gesichtsfarbe, toter Blick, sabbernd und mit kraftlos ausgestreckten Armen umher wankend, murmelten sie undeutlich etwas von “Ahhh” und “Ohhh” und “Taaableteeen”. Die armen Geschöpfe wurden auf Schritt und Tritt in gebührendem Abstand von den SaugerSWAT-Agenten verfolgt. Diese grimmig dreinschauende Spezialeinheit von Frauen im grünen Putz- Kampfanzug war mit kleinen Spezial-Supersaugern aus der Weltraumforschung bewaffnet, welche die ungewollten Hinterlassenschaften der Zombies verschwinden ließen, noch bevor diese richtig Zeit hatten auf den Teppich klatschen. Ein sensationelles Schauspiel. Zumindest empfand ich das so, nach ein paar Bierchen.
Ebenfalls sensationell unterhalten fühlte ich mich übrigens auch von der Dusche. Bei Sturm angetrunken Duschen zählt für mich ab jetzt zu den top Hochleistungs-Risiko-Sportarten.
Weitere Lehren der Seefahrt bei Sturm: Das Bier ist immer fest zu halten und eine verankerte Bank ist einem losem Plastikstuhl definitiv vorzuziehen.
Nach einem kurzem Zwischenstopp auf den Färöer Inseln freundete ich mich bei einem kleinen Fotorundgang nur langsam wieder mit dem festen Boden unter den Füßen an. Ich hätte hin und wieder schwören können, die Straße wankt.
Am nächsten Morgen erreichten wir dann endlich das ersehnte Ziel: Iceland.
Zunächst schipperten wir noch in einer dicken, kühlen Nebelhülle, als der Captian uns über Lautsprecher wissen lies, dass wir den Hafen ansteuern. Dann, peng, zeigten sich die ersten Klippen der Insel auf einen Schlag in schönster Pracht und unglaublicher Weise bei feinstem Sommerwetter. Noch keinen Millimeter die Stollenreifen auf der Insel bewegt, war ich mir doch schon in diesem Augenblick sicher, dass sich die Mühen der Anreise gelohnt haben.
Den ersten Tag wollten wir es locker angehen lassen. Nachdem wir von der Fähre runter waren und Michi verabschiedet hatten, machten wir ein paar Besorgungen, auch um meine bei der Anfahrt gebrochene Tankhalterung wieder herzurichten zu können, und verbrachten ansonsten einen äußerst entspannten Abend bei schönstem Wetter am Lagarfljót-See.
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Auch am nächsten Morgen wurden wir wieder von fantastischen Wetter verwöhnt. Perfekt. So lasset die Tour beginnen! Wir nahmen vom Campingplatz aus die 931, unsere erste Schotterstraße, und fuhren eine Runde um den See Richtung Norden, über den grandiosen Hellisheidi-Pass.
Wir hatten das erste mal isländischen Schotter unter den Rädern, bestes Wetter und eine unbeschreibliche Aussicht. Beflügelt von so viel Hochgefühl wollte Micha dann auch gleich noch einen wirklich schwierigen Track zum Gipfel erklimmen. Er hat es wohl sehr schnell bereut, aber außer ein wenig Zeit, viel Schweiß und etwas Sprit forderte die Aktion keine nennenswerte Verluste.
Durch schöne Landschaften mit vielen Fotostopps fuhren wir bis Porshofn, wo wir unseren ersten von ca. 100 isländischen N1-Tankstellen-Burgern schnabulierten.
Da der Tag sich mittlerweile mit großen Schritten dem Ende näherte und wir noch bis Aisbyrgi zum Campingplatz wollten, trennten wir uns. Marcus und Marina heizten mit der BMW die Ringstraße entlang und Micha und ich nahmen den kürzeren Weg über eine astreine Endurostrecke.
Für die Fahrt zum Dettifoss-Wasserfall ließen wir am nächsten Morgen unser Gepäck auf dem Campingplatz zurück und konnten dadurch die Piste zum leistungsstärksten Wasserfall Europas umso mehr genießen und nicht selten hingen bei kleinen Sprüngen auf dieser Buckel-Strecke auch beide Räder in der Luft.
Nachdem wir unser Gepäck vom Campingplatz aufgesammelt hatten ging die Fahrt weiter nach Husavík wo wir uns etwas außerhalb der “Stadt” unsere nächste Bleibe aussuchten. Den Campingplatz Heidabaer. Nachdem wir gelernt hatten, dass man sich in Island überall vor betreten des Hauses die Schuhe auszieht, war der Besitzer auch nicht mehr ganz so grimmig zu uns und wir kamen nach diesem spitzen Motorradtag noch in den Genuss auf eiskaltes Bier im heißen Hotpot. Ein Traum!
Demnächst in Teil3: Wale, Moonshine und Nordlichter.
SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #1
von Bert Montag, 19. Dezember 2011
Kistenweise SR500 Ersatzteile stehen im Lager rum, die müssen weg! Allerdings ist da auch noch ein 79´er Rahmen dabei und paar andere nette Teile
Bau ich nun doch endlich mal den Chopper zusammen, bevor man mir nur eine große Klappe und mangelnde Umsetzung vorwerfen kann!

Ausschlaggebend für den Aufbau des SR500 Chopper ist die ungemein große Ansammlung von “könnt ich ja noch mal brauchen Ersatzteilhortung”! Währen des Aufbaus werden die dann nicht mehr benötigten Teile veräussert um eine “aus 3 mach 1 Kiste” Taktik umzusetzen.
Ein angemessenes Ziel in Zeit und Motivation ist die anstehende 35 Jahre SR500 Feier in Buldern, Mitte 2013 – also ca. 18 Monate Zeit, das sollte stressfrei klappen
Womit soll ich anfangen und wie soll das Ergebnis aussehen beschäftigt mich schon seit mehrern Tagen, bzw. Wochen, um dem ein Ende zu machen hab ich einfach angefangen!
Hinterrad
ein 16 Zoll Hinterrad mit AME Felge. HR sieht noch gut aus KBT (KettenBlattTräger) prima, Reifen mit viel Profil und ohne Risse (sicher Knüppelhart und kurvenunfreundlich)
Optik, angegammelter Chrom – neue Optik, schwarze Felge – ToDo ausspeichen und pulvern lassen? “sicher, sicher” NICHT – Die Nippel abkleben, Pinsel gezückt und Grundierung aufgestrichen.
Das ging dann doch recht flott und im Arbeitsübereifer hab ich gleich noch bisschen angefangen den …
… Rahmen …
… anzuschleifen und sämtliche Anbauteile zu entfernen – bis zu der Ölablassschraube, die mir nicht entgegen kommen will, Feuer und Kraft haben nicht geholfen, der Kopf ist rund und zwei Finger hab ich mir auch gequetscht – da ist jetzt Meisterarbeit angesagt, hab den Rahmen Supereisi gebracht – der macht dat!
Wheely-Übungsmopeds gestohlen
von ernie-troelf Freitag, 9. Dezember 2011
Ich fürchte, es wird nicht viel nützen, aber wer weiß…
Deshalb auch hier nochmal der Aufruf von Lothar:
Achtung!! Bitte um Mithilfe!!!!!!! Vergangene Nacht wurden unsere Wheely Übungsmotorräder geklaut. Unser kompletter Truck wurde leer geräumt. Unser Wheely – Simulator (weißer Plananhänger) wurde geklaut. Die Motorräder sind grün. Auf unserer Homepage seht ihr unter Wheely Days die Bilder. Wer irgend etwas sieht, bitte sofort Polizei und vielleicht uns informieren. 02823/8799791 oder 0208/8211729 Die Sachen sind alle nicht gegen Diebstahl versichert.
Es geht um diese Mopeds:

Und dieses Übungsgerät:

#twiceland – mit dem Moped durch Island | Teil1: Anfahrtskrimi
von ernie-troelf Mittwoch, 7. Dezember 2011
Es war einmal, im Jahr 2010, da verabredeten sich zwei Typen aus dem Gespräch heraus über Twitter unbekannter weise zu einer „großen Tour“.
Island versprach Abenteuer, Offroad, und großartige Landschaften. So sollte es sein.
Für die Tour schusterte sich Micha, alias @kutze21, aus diversen Internetauktionen eine DR350 zusammen und ich tauschte meine alte Ténéré gegen eine noch ältere, aber leichtere, wartungsfreundlichere, schönere XT500 (Bj.77).

Für Island rechneten wir wegen Wetter, Pannen und schwierigem Gelände damit, ständig improvisieren zu müssen. – Wer hätte gedacht, dass schon die Anfahrt zur Fähre in ein handfestes Abenteuer ausartet? Wir jedenfalls nicht.
Abfahrt war am 25.08.2011, nachdem ich am Abend zuvor bis spät in die Nacht mit einigen Startproblemen zu kämpfen hatte. Da gab es einen kurzfristig gebrochenen Gepäckträger, ein schlecht sitzendes 30 Liter-Fass als Tank, ein miserables Handling der Maschine und – welch Überraschung – zu viel Gepäck. Als diese Aufgaben einigermaßen Erfolgreich über die Bühne gebracht waren, verbündeten sich zu allem Überfluss Mr. Vorfreude und Mrs. Aufregung zu einer recht erfolgreichen Allianz in der Mission „schlafloses Trölfchen“.
Die 50km zum Treffpunkt mit Micha am nächsten Morgen stimmten mich dann auch nicht gerade glücklich. Die XT fuhr sich immer noch wie ein Sack Nüsse. Schräglagen waren so gut wie nicht möglich und schon bei 70km/h schaukelte sich das Moped unangenehm auf. Also entschloss ich mich die letzte Gelegenheit zu nutzen um das Gepäck nochmals zu reduzieren. Welche Last ich dabei von mir geworfen habe, hat Alexander, unser Abschiedsinspektor, filmisch verewigt:
Mit drei Stunden Verspätung ging es dann endlich los. Micha kämpfte bei leichtem Nieselregen mit seinen grobstolligen Reifen, die auf nassem Asphalt überhaupt nichts von Grip verstanden und ich hatte nach wie vor zweifelhaften Spaß mit meinem störrischen Eisenesel. Erstaunlicher Weise fuhr sich die XT auch mit einem Objektiv und einem Blitz weniger im Gepäck nicht merklich besser.
Aber wir waren Unterwegs. Unterwegs in eine Abenteuer-Motorradreise nach Island, wie uns immer mehr bewusst wurde. So zogen wir langsam und verträumt über Land Richtung Norden und trösteten uns mit den vielen toughen Enduropfaden, die auf uns warteten. Der Plan war, mit einem kurzen Zwischenstopp bei unserem Bloggerkollegen Griesgram999, gegen Abend in der Nähe von Kiel bei einem Freund von Micha ein Nachtlager aufzuschlagen und am nächsten Morgen die restlichen 500 der insgesamt 1100 Verkehrsstraßenkilometer zur Fähre nach Nord-Dänemark abzuspulen.
Irgendwo bei Lich verfuhren wir uns und landeten überraschend auf einem Waldweg. Mein GPS zeigte an, dass die Richtung stimmte und wir nach ein paar hundert Metern wieder auf die Straße stoßen müssten. Also beschlossen wir unseren Stollenreifen eine kleine Pause vom Asphalt zu gönnen und illegaler weise ein wenig über matschigen Waldboden rollen zu lassen.
Als Bonus bekamen wir ein paar umgestürzte Bäume vor die Nase. Hurra! Die erste Offroad-Einlage vier Tage früher als erwartet! Nun denn, ab durch die Mitte, über Stock und Stein und mit schmackes durchs Gebüsch. Das machte nicht nur tierisch Laune, es ging mit dem ganzen Gepäck auch viel besser als befürchtet. Die Erkenntnis, dass die kleinen Enduros nur artgerecht bewegt werden müssen, und nicht einfach hoffnungslos überladen und scheiße sind, tat gut.
Glücklicherweise war die Schranke zur Straße, die wir nicht hätten umfahren können, nicht abgeschlossen und so ging die Tour wieder ihren geplanten weg. Diesmal aber mit einem fetten, vorfreudigem Grinsen unterm Helm.

Ermutigt von dieser erfolgreichen Abkürzung ignorierten wir in Folge auch die ein oder andere Baustellen-bedingte Umleitung. Sehr zum Missfallen der Bauarbeiter, aber mit überraschender Unterstützung einiger Anwohner, im speziellen ein Herr mit Hut und Stock, mit dem mir die Sorte Straßenwächter sonst gerne mal drohend hinterfuchtelt. Diesmal aber wurde die gefürchtete Altherrenwaffe drohend den zwei planlosen Warnwestenträgern zu gewand, die sich über meine kleine Schottertour aufregen wollten und mir damit nur freundlich der Weg gewiesen. Wunder geschehen.
Nach dem kurzen Besuch unseres griesgrämigen Hippie-Freundes in der Provinz war es dann an der Zeit etwas Strecke zu machen und wir quälten uns auf die Autobahn. Mit zwei alten Kisten, die es nur auf 80 Sachen bringen, nicht wirklich ein Spaß, aber man kommt voran. Oder hat zumindest das Gefühl man täte es. – Es sei denn, ein Schlauch fühlt sich unter nicht mehr wohl, unter seiner Reifenhaut. Dann ist ganz schnell die Luft raus. Aus dem Schlauch, aus dem Flow und nach der Reparatur in der Hitze auch aus uns.

Immerhin waren wir gut vorbereitet, auf Plattfüße. Nur nicht darauf, dass es auf der Good Old German Autobahn passiert. Naja, immerhin auf einem Rastplatz….
Keine 100km später, zerbröselte mir eine Halterung meines Monstertanks und Micha hatte erst viel zu wenig, und dann viel zu viel Öl in seiner DR. Mittlerweile hatten wir auch schon ein massives Zeitproblem und würden wohl erst sehr spät unser Etappenziel bei Kiel erreichen.
Abgesehen von einer handvoll kaputter Rücklichtbirnen blieben wir von nun wohl von weiteren Pannen verschont, dafür machte uns aber das Wetter zu schaffen. Sommer, Sonne, Sonnenschein verwandelten sich nämlich in Sturm, Gewitter, Unwetter. Und zwar so, wie man es in Deutschland eigentlich selten erlebt.
Wir zuckelten gemütlich der Sonne entgegen, als ich irgendwann beim Blick in den Rückspiegel erschrak. Anhalten und umschauen brachte leider nicht die erhoffte Linderung des flüchtigen Eindrucks. Ein fettes, fieses schwarzes Ding hing drohend hinter uns, bereit uns mit Haut und Haaren zu verschlucken.
Wir machten uns so schnell wir konnten auf die Flucht vor dem Monster, doch schon bald wurden wir vom Wind ohne Chance auf Gegenwehr komplett über die Straße geweht, während rechts und links von uns die Blitze einschlugen und wir vor lauter Regen nichts mehr sahen.
So kam es, dass ich mich zum ersten Mal Schutz suchend unter einer Brücke verkroch und hoffte, dass es schnell vorbei geht. Aber der Wind pfiff uns noch eine ganze Weile hefitg um die Ohren. Um meinen Helm nicht zu verlieren, war spontan noch einer kurzer Sprint von Nöten. Der war nämlich mal eben Moped geblasen worden und flog munter durch die Luft.
Unter diesen Umständen wurde die Zeit bis zum Ablegen der Fähre langsam bedenklich knapp. Als wir uns endlich wieder auf die Straße trauten, kamen wir nicht sehr weit und das Spielchen ging wieder von vorne los. Wieder unfahrbares Unwetter, wieder warten. Wir versuchten uns so gut es ging durch das Unwetter zu kämpfen, aber mittlerweile war es längst dunkel und nach fast 20 Stunden on the Road siegte die Müdigkeit. So nutzten wir zwangsläufig die nächste Gewitterphase für ein kleines Nickerchen in einer Bushaltestelle. Unser Nachtlager bei Michas Freund hatten wir längst aufgegeben, denn rein rechnerisch blieben uns höchstens ein, zwei Stunden Ruhezeit um die Fähre überhaupt noch erreichen zu können. – Vorausgesetzt das Wetter würde besser.
Für Island hatten wir all diese kleinen Wetter- und Material-Problemchen einkalkuliert und waren darauf vorbereitet, aber jetzt wollten wir doch nur mal schnell lächerliche 1000km zurücklegen um eine Fähre zu erreichen, die nur einmal die Woche ablegt. Kann doch nicht so schwer sein.
Unglaublich wie erholsam so ein kleines Nickerchen, in Regenklamotten auf nassem Asphalt, sein kann.
Mit neuem Elan, einem großen Kaffee an der nächsten Tanke, und einer Familienpackung Energiegetränke fuhren wir in den finalen Kampf gegen die Zeit.
Plan B sah vor, die Fähre eine Woche später zu buchen und so lange durch Dänemark zu cruisen. Aber daran wollte keiner von uns denken. Wir wollten nach Island. Und zwar jetzt.
Als der Verbrauch von Red Bull den des Benzins auf 100km überstieg, wurde es endlich hell und wir passierten die Grenze zu Dänemark. Sonne und dänische Autobahn brachten wieder Schwung in unsere deprimierten Hirne.
Wir blieben wohl auch weiterhin nicht trocken, aber von nun an lief es so, wie es von Anfang an hätte sein sollte. Wir brauchten zum Schluss wohl alle 50km eine kleine Pause um die Glieder kurz zu strecken und die verbrauchten Energieflüssigkeiten abzulassen (Red Bull raus – Red Bull rein, ein Teufelskreis), aber wir schafften es tatsächlich mit der berühmten akademischen Viertelstunde Verspätung zur Fähre.

Hallejulia, das war knapp. Auch wenn sich 1100km in 34 Stunden eher nach Altherren-Spazierfahrt anhören, es war ein verflucht anstrengender und zermürbender Ritt. Deshalb hieß unser Motto für die drei Tage auf See: Bier, Bier, Bier – Bett, Bett, Bett.
Dazu mehr im zweiten Teil….
Africa Twin – XRV goes HWP
von ernie-troelf Sonntag, 20. November 2011
Für das Gelände in Island war die kleine, leichte XT500 die richtige Entscheidung. Mit meiner alten Ténéré hätte ich da sicherlich nicht halb so viel Spaß gehabt. Auf der An- und Abreise habe ich die XT allerdings mehr oder weniger verflucht. So ein kleiner Oldtimer ist einfach nichts zum Strecke machen.
In Island stand auf einem Campingplatz eines Tages eine Africa Twin vor unseren Zelten und da sie mir ziemlich gut gefiel, fing ich an ein wenig zu recherchieren.
Spätestens auf meinem 1000km langen Heimreisemarathon wurde mir unterwegs klar, dass nun wieder ein Motorrad mit mehr Saft und mehr Komfort ins Haus muss. Etwas zuverlässiges, für den Alltag und Touren, das auch mal einen Feldweg oder eine Schotterpiste wegsteckt. Die BMW F800 und die Africa Twin schafften es ins Finale. Damit war die Sache klar. Denn eine BMW ist irgendwie…. naja, eine BMW eben.
Hier ist sie nun:
Africa Twin (XRV 750) RD04, Bj. 92, 64.000km
Blind, also ungefahren, gekauft, kam mir das erste Lächeln beim Abholen, als ich den Anlasser drückte. Für einen XT und SR-Fahrer ist so ein MagicButton wirklich wie Magie. Mann muss quasie nur an “Anlassen” denken und der Motor brummt. Sensationell!
Der Sound ist dank Zuberhörauspuff satt und angenehm.
Gewicht: ca.220kg, die man aber nicht merkt, sobald man rollt.
Die ersten paar km, die ich nun damit gefahren bin, haben mich begeistert. Super Handling (kein Vergleich zur Ténéré), ausreichend Bumms und äußerst bequem. Da kann man dann auch mal über das 80er Dekor-Design hinwegsehen.








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