SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #4
von Bert Sonntag, 13. Mai 2012
Im April ist nicht viel passiert, Fender vorne und hinten angepasst, mehr Zeit mit britischen Baustellen verbracht!
Viel Arbeit habe ich in die Bremstechnik investiert.
So eine Scheibenbremsanlage ist garnicht so einfach instandzusetzen, vor allem wenn sie über Jahre mit Bremsflüssigkeit gefüllt im Ersatzteillager rumgelegen hat.

Bremsflüssigkeit liebt Wasser, findet Wasser sozusagen anziehend! Um die Mechanik von den Bremshebeln und wieder gangbar zu machen war viel Geduld und WD40 notwendig, von vier Stück konnte ich drei Armaturen wieder retten!
Hier ein nicht mehr zu rettendes Exemplar:
Die Hinterradbremse war bis auf den fehlenden Anschlag am Umlenkhebel unproblematisch, aber auch dieses Problem wurde gelöst.
Der Seitenständer hat mich eine Weile beschäftigt, durch die tiefere Lage der SR500 war der Ständer natürlich viel zu lang. Die erste Kürzung ca. 2cm brachte einen sehr wackeligen Erfolg, die weitere Kürzung um ca. 1cm brachte einen wackeliges Ergebnis, die letzte Kürzung um ca. 2,5cm erschien als brauchbares Ergebnis! Allerdings kommt die letzte Modifikation in der Neigung des Ständers nach vorne erst richtig gut!

Teile montiert:
- Fahrwerk Testaufbau
- Fender hinten
- Fender vorne
- Lenker
- Tank
- Fußrastenanlage
- Bremse vorne
- Bremse hinten
Teile in Arbeit:
- Sitzbank (geistige Vorbereitung)
Teile einbaufertig:
- alles verbaut
Was mach ich jetzt, ignoriere ich weiterhin erfolgreich die Elektrik, oder wage ich mich dran!? Kann ja erst mal die Hardware (Lampe und Rücklicht) anpassen!
BSA B31 Lucas Lichtmaschine polarisieren
von Bert Dienstag, 8. Mai 2012

Um auch mal Nachts mit dem vollen Scheinwerferlicht der 6V Stromanlage fahren zu können, musste ich mich überwinden und die Elektrik der BSA überprüfen. Das habe ich sehr lange vor mir hergeschoben, aber nu musste ich mal ran!
Der Stromlaufplan ist recht minimal und “einfach” nachzuvollziehen, da der Vorbesitzer einen elektrischen Regler verbaut hatte, hoffte ich dort den Fehler finden zu können – aber trotz des Kabelgewirrs war alles in Ordnung.
Recherche ergab, dass die alten LiMa´s mal gerne ihren Magnetismus verlieren, oder einfach so die Polarität umdrehen – WAS für Sch#i$$?
Naja, lässt sich wohl leicht wieder aufbauen, so ein Magnetismus, man muss nur den Pol “A” von der LiMa mit dem Hotwire für eine Sekunde verbinden und dann ist die LiMa wieder polarisiert, manch Einer erklärt es aber mit dem Pol “F” der Lima, was nun? Muss der Motor dabei laufen, muss die Restelektrik getrennt werden?? ganz einfach ist es bestimmt, wenn man eine Ahnung davon hat, hab ich aber nicht!

Ich habe mich dann für die “sichere” Methode entschieden, LiMa ausbauen und als Motor laufen lassen – dafür “A” und “F” zusammegeschlossen und “+” von der Batterie an das Lima-Gehäuse gesteckt und Minus an die beiden Pole “A” und “F”, dann schnurrt die LiMa und “polarisiert” sich (wie auch immer) von alleine!
Nordschleife #mns12
von ernie-troelf Mittwoch, 2. Mai 2012
Gleich geht’s los. Die Tasche ist gepackt und die Routenplanung (siehe unten) steht. Auf Einladung von Metzeler Moto / Ridexperience bekommen Alexander und ich gleich über 100Honda-PS (Hornet & CB1300), ausgestattet mit bestmöglicher Haftungsgrundlage ( Metzeler Z8 Interact ), um in den nächsten Tagen ein paar hundert Kilometer durch die Grüne Hölle zu drehen.
Echtzeitgezwitscher gibt es auf Twitter unter dem Hashtag #mns12 (Metzeler NordSchleife 2012) und, wenn Zeit ist, unter den üblichen Kanälen auf Facebook (Metzeler Deutschland, Ernie.Troelf, Honda).
Neben unseren persönlichen Eindrücken auf unseren Blogs und einer Zusammenfassung auf Twittiods wird auch Ridexperience von den zwei Chaoten in der Grünen Hölle berichten.
Auf geht’s!
Grafik: Wikipedia
Schräglagentraining und Butzengrillen
von ernie-troelf Dienstag, 1. Mai 2012
Am Samstag luden die twittiods @broaaaa und @epic-fnord die Timelinegemeinde zum Butzengrillen nach Karlsruhe ein.
Bert und ich wollten schon lange mal die Bude vom Retrogames e.V. besuchen. Das schien eine gute Gelegenheit dafür zu sein. Und außerdem lag unser geplantes Schräglagentraining quasi auf dem Weg. Also schwangen wir uns in aller Herrgottsfrühe auf unsere Böcke und fuhren gen Süden um pünktlich um 9.00h zu unserem Training von schraeglagen.com anzutreten.
Das Training war kurz gesagt anstrengend, sehr lehrreich und saumäßig spaßig.
Ich würde es jederzeit wieder machen.
Hier die Zusammenfassung in rund 100 Sekunden:
Danach fuhren wir fix und fertig zur Karlsruher Twitterbutze um zu Grillen und von dort den famosen Spielhimmel Retrogames zu besuchen. Dort stehen die besten Spielautomaten der Geschichte für ein paar Taler Eintritt zum freien bespielen zur Verfügung. Ich kann jedem (Retro)Zocker dringend empfehlen diese Bude mal zu besuchen! Es lohnt sich.
#Twiceland – mit dem Motorrad durch Island | Teil 5 – enda ferð
von ernie-troelf Donnerstag, 26. April 2012

Laut Wettervorhersage sollte es nicht regnen und nur ein mäßiges Lüftchen blasen. Aber natürlich war das genaue Gegenteil der Fall. Wir machten uns selbstverständlich trotzdem auf den Weg nach Landmannalaugar. Diesmal bekamen wir den Wind die meiste Zeit von der Seite ab, was uns auch auf kerzengeraden Abschnitten eine sensationelle Schräglage ermöglichte. Ich beobachtete gespannt im Rückspiegel, ob Micha noch einen Knieschleifer packt, während ich selbst verbissen darum kämpfen musste auf der Straße zu bleiben. Ohne mein schweres Übergepäck hätte es mich bestimmt weggeweht.
Reisedampfer Enduro
von ernie-troelf Sonntag, 1. April 2012
Wieviel Enduro steckt eigentlich noch in einem 200kg+ Reisedampfer SUV auf zwei Rädern, wie der AfricaTwin oder der BMW 1200GS?
Um dies rauszufinden fuhren Markus und ich nach Mernes bei Bad Soden zum dortigen Motorsport Club auf die Crossstrecke.
Unter Anleitung von Thomas Donnecker, Teilnehmer der GS-Trophy 2010 in Südafrika, Chef der KTM-Niederlassung in Bad Soden der Suzukis verkauft und eine BMW fährt, wollten wir unsere schweren Eisenesel in die freie Wildbahn entlassen.
Fazit der Veranstaltung: Die Dickschiffe sind nicht mehr und nicht weniger Offroad-Tauglich, als die jeweiligen Fahrer (und Reifen) es zulassen.
Nachdem wir auf Geheiß von Thomas den Luftdruck auf 1,2 Bar abließen (was bei mir erschreckender weise genau 0,2 Bar bedeutete) ging es zum Aufwärmen erstmal auf die Kinderstrecke.
Die Anspannung und das ungewohnte Fahren im Stehen auf holprigen und teilweise matschigem Terrain sorgten dabei überraschender Weise schon nach zwei, drei Runden für Konditionsprobleme der unsportlichen Piloten. Aber der Fahrspaß und der schnelle Lerneffekt waren Motivation genug, immer wieder in eine neue Runde zu starten.
Danach ging es zum abgesteckten Trainingsparcours der GS-Challenge Aspiranten: ein eng abgesteckter Trail, bei dem es um Technik und Geschicklichkeit, nicht um Geschwindigkeit geht. Erster Gang und schleifende Kupplung waren das Gebot der Stunde.
Ganz Fehlerfrei haben wir den Kurs natürlich nicht geschafft, was nicht zuletzt auch unserer mangelnden Kondition geschuldet sein dürfte, aber immerhin hat keiner von uns sein Mopped auf die Seite gelegt und ich finde wir haben uns für das erste Mal ganz gut geschlagen. – Und die Moppeds sowieso.
MRSC-Mernes, wir sehen uns sicher bald wieder!
SR500 2J4 Chopper Projekt Buldern 2013 #3
von Bert Freitag, 23. März 2012
Ich befinde mich momentan in meinem “Fastenmonat”, eine selbstauferlegte Geiselung um meine Konsumgewohnheiten zu überdenken.

Naja, weiterhin ist Reduzierung des Bestandes angesagt – “Diät” – und ein weiterer Kanditat für dieses Vorhaben soll/ist der Yamaha SR500 Chopper.
Aus diesem Grund ging es nun auch endlich mal wieder einen Schritt voran, das große Vorhaben den Rahmen in “MegaGlitterChremeWeiss” zu lackieren musste der verkaufsfreundlicheren Farbe “banales schwarz” weichen.
Auf das Vorderrad wurde bereits im Januar ein Reifen gezogen, allerdings haben wir den Reifen falsch rum montiert – es war kalt und das Hirn war gefroren! Also nochmal die Montiereisen gezückt und diese undankbare Tätigkeit, mitten in der Nacht leicht überhopft vollzogen! Bei der Gelegenheit (ich war wach und motiviert) wurde auch noch die gammelige Felge mit Hammerit beglückt.
Unterdessen ging mir die Arbeit aus und ich habe ein weiteres Longboard zusammengebaut, ein “Brett” mit gaaaaanz wenig flex – die ganze Nacht stand ich übrigens auf einem Brett, das wiederum auf einem Holzscheit lag und ständig ausbalanciert werden wollte – war gar nicht so einfach – einmal hat es mich auch ordentlich hingefratzt
Für die weitere Planung wurde das Fahrwerk zusammengebaut – Bodenfreiheit passt, Hinterrad passt in die Schwinge - jetzt befasse ich mich mit den Anbauteilen.

Teile montiert:
- Fahrwerk Testaufbau
Teile in Arbeit:
- Fender hinten
Teile einbaufertig:
- Fussrastenträger
- Riser
Trölfs Moppedchronik
von ernie-troelf Montag, 19. März 2012
#1 – Nur Muskelantrieb, aber die Begeisterung für’s Zweiradfahren wurde definitiv mit meinem ersten Fahrrad ohne Stützräder, dem BMX2000, geboren.

Das erste Mofa, ein Nichtkonfirmationsgeschenk, war kaputt geschraubt, noch bevor ich die Prüfbescheinigung hatte.
Außer ein paar heimlichen Runden auf unserem BMX-Crosstrail im Wald hinterm Haus habe ich das Ding kaum bewegt.

Danach gab es eine Piaggio Ciao. Hässlich (Mädchenmofa) aber auch ein solides Teil. Lief auch ohne Tuning ganz flott und vor allem sehr zuverlässig.






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